eco2lot Buildings · Für Gemeinden, Städte, Landkreise · 2026

Kommunales Energie- und Gebäudemanagement: alle Gebäude der Kommune in einer Plattform

Rathaus, Schulen, Kitas, Sporthalle, Bauhof, Kläranlage: eco2lot Buildings liest die Zähler automatisch aus, vergleicht Gebäude in kWh je m² und liefert den Energiebericht für das Gremium auf Knopfdruck — herstellerunabhängig über bestehende Zähler und Gebäudeleittechnik. Der Einstieg ins Energiemanagement ist dabei der erste Schritt: Dieselbe Plattform optimiert später PV-Eigenverbrauch, Wärmepumpen und Lastspitzen.

  • Zählerstände automatisch statt per Liste — M-Bus, LoRaWAN, Modbus, GLT
  • Gebäudevergleich in kWh je m², Alarme bei Nacht- und Wochenendverbrauch
  • In Bayern bis zu 50 % gefördert — KommKlimaFöR 2026, Nr. 2.2
Oberbayerische Gemeinde aus leichter Vogelperspektive: Rathaus, Kirche, Schule, Sporthalle, Kita mit Spielplatz, Feuerwehrhaus, Bauhof mit Photovoltaik und Kläranlage; über jedem Gebäude eine dezente Datenkarte mit Verbrauchsdiagramm, verbunden zu einer Übersicht

Warum manuelle Ablesemethoden an ihre Grenze kommen

Kommunales Energiemanagement ist die systematische, fortlaufende Erfassung und Steuerung von Strom, Wärme und Wasser in allen Gebäuden einer Kommune. In der Praxis scheitert es selten am Willen, sondern an der Datenbasis: Zählerstände werden monatlich per Liste erfasst, Abrechnungen kommen ein Jahr später, und ein Dauerläufer in der Sporthalle fällt erst beim Jahresvergleich auf. Für ein Portfolio aus zehn bis fünfzig Gebäuden braucht es eine Plattform, die Zähler automatisch liest und Gebäude vergleichbar macht.

Offener GLT-Schaltschrank in einer Schule mit DDC-Reglern und Touchpanel, daneben ein kleines Gateway mit grüner LED
Die vorhandene GLT bleibt — eco2lot holt ihre Daten über ein Gateway ab.

Bestehende Gebäudeleittechnik wird angebunden, nicht ersetzt

Viele Gebäude haben schon eine Gebäudeleittechnik (GLT) — meist je Gebäude ein eigenes System, von verschiedenen Herstellern, ohne Blick auf die anderen Standorte. eco2lot bindet diese bestehenden GLT-Systeme an und führt sie zusammen: Die GLT steuert weiter vor Ort, eco2lot sammelt Zähler- und Anlagendaten aller Gebäude in einer Übersicht. Wo bislang keine GLT vorhanden ist, übernehmen Gateway und Funkzähler die Erfassung.

Genau das ist der Fokus von eco2lot Buildings: eine Datenbasis über alle Liegenschaften — für den Energiemanager, die Kämmerei und das Gremium.

Klemmbrett mit handschriftlicher Zählerliste neben einem Laptop mit Dashboard auf einer Werkbank im Bauhof
≈ 180 h

Zeit zurück

Ablesefahrten, Nacherfassung und Übertragen in Excel entfallen — im Beispiel mit zwölf Gebäuden rund 180 Arbeitsstunden im Jahr für Bauhof und Verwaltung.

Gebundener Energiebericht mit Diagrammen aufgeschlagen auf dem Tisch eines Sitzungssaals
1 Tag

Arbeit erleichtert

Der Energiebericht für das Gremium entsteht aus den laufenden Daten statt aus Abrechnungen und Zettelsammlungen — ein Tag Nacharbeit statt zwei Wochen Zusammentragen.

Smartphone mit einer Alarm-Meldung auf der Werkbank eines Hausmeisters im Heizungsraum
1 Meldung

Prozesse geordnet

Störung oder Dauerläufer werden zur automatischen Meldung mit Gebäude, Zähler und Zeitpunkt — statt zur Beschwerde des Vereins oder zum Zufallsfund des Hausmeisters. Zuständigkeit und Erledigung sind dokumentiert.

Werte aus dem Rechenbeispiel weiter unten (Gemeinde mit 4.500 Einwohnern, zwölf Gebäude, 38 Zähler); im Einzelfall abhängig von Gebäudezahl und bisherigem Ableseaufwand.

Die drei Hebel im kommunalen Energiemanagement

1

Zähler automatisch statt per Liste

Wärmemengen-, Wasser- und Stromzähler liefern Viertelstunden- oder Tageswerte über M-Bus, LoRaWAN, Modbus oder die vorhandene Gebäudeleittechnik. Ablesefahrten und Übertragungsfehler entfallen.

2

Gebäude vergleichen in kWh je m²

Witterungsbereinigte Kennzahlen zeigen, welche Schule doppelt so viel Wärme braucht wie die baugleiche daneben. Alarme melden Nacht- und Wochenendverbräuche, bevor die Abrechnung sie zeigt.

3

Energiebericht auf Knopfdruck

Verbrauch, Kosten, CO2 und Maßnahmenwirkung je Gebäude als Bericht für Gemeinderat, Kreistag oder Kämmerei — die Grundlage für Beschlüsse und den nächsten Förderantrag.

Was ohne Zählerdaten erst mit der Abrechnung auffällt

Die teuersten Verbräuche in kommunalen Gebäuden sind selten geplant. Sie entstehen still, nachts und in den Ferien — und werden heute oft erst sichtbar, wenn die Jahresabrechnung oder der Hausmeister sie zufällig entdeckt. Ein Wasserzähler, der um drei Uhr nachts noch läuft, und eine Lüftung, die am Sonntag Volllast fährt, melden sich in eco2lot am nächsten Morgen als Alarm. Vier typische Fälle mit deklarierten Beispielwerten:

Wasserzähler im Schulkeller, unter einer Rohrverbindung bildet sich eine Pfütze
Wasser

Rohrbruch unter der Schule

Eine Leitung im Erdreich verliert 2 m³ pro Stunde. Bis zur Abrechnung nach sechs Wochen sind das rund 2.000 m³ — bei 4,50 € je m³ Wasser und Abwasser etwa 9.000 €, dazu der Folgeschaden am Fundament. Der Nachtverbrauch-Alarm meldet den Fall in der ersten Nacht.

Leere Sporthalle bei Nacht mit Lüftungskanälen unter der Decke
Wasser

Leckage in der Sporthalle

Ein defekter Spülkasten oder eine tropfende Duschleitung verliert 0,3 m³ pro Stunde — unauffällig im Betrieb, über ein Jahr rund 2.600 m³ und 11.700 €. Ein Grundlast-Alarm auf dem Wasserzähler zeigt den Dauerfluss ab dem ersten Tag.

Leerer Kita-Gruppenraum im Sommer, Heizkörper unter dem Fenster gibt Wärme ab
Wärme

Heizung läuft durch die Sommerferien

Das Zeitprogramm der Kita steht nach einer Wartung auf Dauerbetrieb, die Vorlauftemperatur hält 65 °C. Sechs Wochen Ferien verbrauchen 18 MWh Gas für ein leeres Gebäude — etwa 2.200 € plus Verschleiß. Der Vergleich mit der Nachbar-Kita zeigt die Abweichung am ersten Wochenende.

Flachdach eines Bauhofs mit Solarmodulen, im Vordergrund ein Wechselrichter mit dunkler Statusanzeige
Strom

Lüftung und PV im Blindflug

Die Hallenlüftung läuft nachts weiter (12 kW × 3.000 Stunden ≈ 10.800 € im Jahr), während die PV-Anlage auf dem Bauhof seit dem Frühjahr wegen eines ausgefallenen Wechselrichters nichts liefert. Beides steht als Alarm im Dashboard — statt in der Abrechnung des Folgejahres.

Alle Werte sind Rechenbeispiele mit typischen Größen (Wasser inkl. Abwasser 4,50 €/m³, Gas 12 ct/kWh, Strom 30 ct/kWh); die Ersparnis im Einzelfall hängt von Gebäude und Tarif ab. Der Mechanismus ist immer derselbe: Grundlast- und Zeitfenster-Alarme auf jedem Zähler, Vergleich baugleicher Gebäude, Meldung am nächsten Morgen.

Bestehende Technik nutzen: vom Zähler zum Gremienbericht

Kommunale Gebäude sind technisch gemischt: Die Schule hat eine Gebäudeleittechnik mit M-Bus-Zählern, das Vereinsheim nur einen Gaszähler im Keller, die Kläranlage eine Steuerung mit Modbus. eco2lot verbindet alle drei Wege in einer Plattform. Ein zweiter M-Bus-Master liest vorhandene Zähler parallel zur GLT aus, Funkmodule (LoRaWAN, wM-Bus) erschließen Zähler ohne Busanschluss, und offene Schnittstellen holen die Werte aus Steuerungen und Messstellenbetreiber-Portalen.

Technikraum einer Schule mit Wärmemengen-, Wasser- und Stromzähler und einem kleinen Gateway mit grüner Status-LED
Der Technikraum bleibt, wie er ist — ein Gateway liest die vorhandenen Zähler aus.
Datenweg im kommunalen Energiemanagement: von den Zählern über die Anbindung zur Plattform und zum Energiebericht Drei Quellen — M-Bus-Zähler an der Gebäudeleittechnik, Funkzähler über LoRaWAN, Steuerungen über Modbus — laufen in eco2lot Buildings zusammen. Daraus entstehen Gebäudevergleich, Alarme und Energiebericht. Schule · Rathaus M-Bus an der GLT → 2. Master Vereinsheim · Pumpwerk Zähler mit Funkmodul → LoRaWAN Kläranlage · Bauhof Steuerung → Modbus TCP eco2lot Buildings Zählerdaten aller Gebäude witterungsbereinigt, je m² und Nutzer ohne Lizenz pro Datenpunkt Gebäudevergleich kWh/m², Ranking, Ausreißer Alarme Nacht, Wochenende, Dauerläufer Energiebericht Gremium, Kämmerei, Antrag
Drei Anbindungswege, eine Datenbasis, drei Ergebnisse — bestehende Zähler und GLT bleiben unverändert in Betrieb.
Förderung in Bayern · KommKlimaFöR 2026 · Nr. 2.2

Software bis 40.000 €, Messtechnik bis 60.000 € — bis zu 50 % Zuschuss

Die Förderrichtlinie Kommunaler Klimaschutz gilt vom 1. August 2026 bis Ende 2029 und fördert die Einführung oder Erweiterung eines kommunalen Energiemanagements: externe Beratung, Energiecontrolling-Software und Messtechnik mit bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens 100.000 €. Kleine Kommunen erhalten 60 %, finanzschwache 70 %. Der Antrag läuft über die Fördermanagementplattform Bayern und muss vor Vorhabenbeginn gestellt sein.

Rechenbeispiel: Gemeinde mit zwölf Gebäuden

Eine deklarierte Beispielrechnung mit typischen Größen einer Gemeinde mit 4.500 Einwohnern:

PortfolioRathaus, 2 Schulen, 3 Kitas, Sporthalle, Bauhof, Feuerwehrhaus, Kläranlage, 2 Vereinsheime · 38 Zähler · Energiekosten 420.000 €/Jahr
Hebel 1: Zähler automatischAblesefahrten und Nacherfassung entfallen ≈ 180 Stunden/Jahr im Bauhof und in der Verwaltung
Hebel 2: Gebäudevergleich + AlarmeDauerläufer Lüftung Sporthalle, Zirkulationspumpe Schule, Heizkurve Kita — zusammen rund 9 % Energie ≈ 38.000 €/Jahr
Hebel 3: EnergieberichtBeschlussreife Maßnahmenliste statt Schätzung; Nachweis für § 56 GModG und den nächsten Förderantrag
InvestitionSoftware 28.000 € + Messtechnik 41.000 € + Beratung 12.000 € = 81.000 € · KommKlimaFöR 50 % ≈ 40.500 € Zuschuss
Eigenanteil≈ 40.500 € — bei 38.000 € jährlicher Einsparung in gut einem Jahr zurückverdient (Annahmen deklariert, Rechnung vorab mit Ihren Abrechnungen)

§ 56 GModG: die Pflicht, die zur Förderung passt

Kommunen sind vom Energieeffizienzgesetz ausgenommen (§ 3 Nr. 22 EnEfG) — für ihre Gebäude gilt dafür § 56 des Gebäudemodernisierungsgesetzes: Nichtwohngebäude mit mehr als 70 kW Heiz- oder Klimaleistung brauchen bis zum 31. Dezember 2029 eine Gebäudeautomation, die Energie kontinuierlich überwacht, auswertet und Abweichungen meldet. Schulen, Rathäuser, Sporthallen und Hallenbäder liegen häufig über dieser Schwelle. Wer heute kommunales Energiemanagement mit eco2lot aufbaut, erfüllt die Datenanforderungen des § 56 gleich mit — und holt sich die Grundlage dafür über KommKlimaFöR fördern.

Heute messen, morgen optimieren: der Einstieg ist der erste Schritt

Klassisches Energiecontrolling zeigt, wie viel ein Gebäude verbraucht. eco2lot zeigt zusätzlich, warum — weil neben Strom, Wärme und Wasser auch die Betriebszustände von Heizung, Lüftung, Wärmepumpe, PV und Raumklima auf derselben Plattform liegen. Aus „die Schule verbraucht am Wochenende 30 % mehr" wird so „die Lüftung läuft samstags durch — Zeitprogramm anpassen". Und weil Steuerung Teil der Plattform ist, bleibt es nicht beim Bericht: Die Datenbasis aus dem geförderten Einstieg trägt in den kommenden Jahren jede weitere Stufe — ohne Systemwechsel, ohne zweite Datenerfassung.

Vier Stufen vom kommunalen Energiemanagement zur aktiven Energieoptimierung Treppe mit vier Stufen: Transparenz (Zähler automatisch, Dashboards, Alarme — heute, gefördert), Verstehen (Lastgänge, Gebäudevergleich, Anlagenzustände), Optimieren (PV-Eigenverbrauch, Betriebszeiten, Lastspitzen) und Steuern (Wärmepumpen-Fahrplan, Speicher, Ladepunkte, sicherheitsbegrenzt). Alle Stufen stehen auf einer gemeinsamen Datenbasis. Eine Plattform. Jede Stufe nutzt dieselben Daten. Eine Datenbasis für alles Zähler · Anlagenzustände · Wetter · Strompreise — herstellerunabhängig über bestehende GLT, Gateways und Funk STUFE 1 · HEUTE Transparenz Zähler automatisch, Dashboards, Energiebericht, Alarme GEFÖRDERT STUFE 2 Verstehen Lastgänge und Grundlasten, Gebäudevergleich kWh/m², Anlagenzustände → Ursachen STUFE 3 Optimieren PV-Eigenverbrauch erhöhen, Betriebszeiten anpassen, Lastspitzen vermeiden, Verbrauchs- und PV-Prognosen STUFE 4 Steuern Wärmepumpen nach Day-Ahead- Preis fahren, Speicher und Ladepunkte koordinieren, flexible Verbraucher verschieben Immer sicherheitsbegrenzt — Herstellerregler bleiben aktiv
Der geförderte Einstieg (Stufe 1) liefert die Datenbasis — jede weitere Stufe nutzt dieselbe Plattform, dieselben Zähler und dieselbe Bedienung.

Was heute schon dahinter steht: aktives Energiemanagement mit Lastspitzen-Kappung und §14a-konformer Steuerung, eco2lot Heat für Wärmepumpen nach Day-Ahead-Preisen und PV-Überschuss, Ladepunkt-Koordination innerhalb der Anschlussleistung. Für eine Kommune heißt das: Die Schule, die 2026 ihre Zähler anbindet, kann 2028 ihre neue Wärmepumpe und den Fuhrpark-Ladepark auf derselben Plattform fahren — und zahlt dafür keine zusätzliche Lizenz je Datenpunkt. Messen Sie, was technisch sinnvoll ist — nicht, was die Lizenz erlaubt.

Für wen die Plattform gebaut ist

Energie- und Klimaschutzmanager

Ein Arbeitsplatz für alle Gebäude: Kennzahlen, Alarme, Maßnahmenwirkung. Kom.EMS-Dokumentation mit echten Daten statt Excel-Sammlung.

Bauamt und Liegenschaften

Welche Anlage läuft außerhalb der Nutzungszeit? Welches Gebäude ist der nächste Sanierungskandidat? Antworten aus Messwerten, ohne Begehung.

Kämmerei und Gremium

Planbare Kosten ohne Abrechnung pro Datenpunkt — aus 40 Zählern dürfen 400 Messpunkte werden, ohne dass die Lizenz mitwächst. Ein Bericht pro Jahr, Fördernachweis inklusive.

Energieagenturen, Ingenieurbüros und Energieberater begleiten Kommunen bei Organisation und Maßnahmen — ihre Beratung ist nach KommKlimaFöR förderfähig. eco2lot ist die Software, mit der sie arbeiten.

Was eco2lot Buildings für Kommunen ist — und was es anderen überlässt

Energiecontrolling-SoftwareJa — Zählerdaten, Gebäudevergleich, Alarme, Energiebericht, CO2-Auswertung, Karten über alle Standorte
Kom.EMS-Prozess, BeratungPartner — Energieagenturen und Berater; eco2lot liefert die Daten für jede Stufe
GebäudeleittechnikBleibt — eco2lot setzt auf die bestehende GLT auf und steuert nur sicherheitsbegrenzt, wo gewünscht
Aktive Optimierung und SteuerungJa, als nächste Stufe — PV-Eigenverbrauch, Lastspitzen, Wärmepumpen-Fahrplan, Ladepunkte; sicherheitsbegrenzt, Herstellerregler und Sicherheitsketten bleiben
Abrechnung von Mietern/NutzernAndere — eco2lot stellt Zählerdaten bereit, rechnet aber nicht ab
Treibhausgasbilanz nach BISKOAndere — Bilanzierungssoftware; eco2lot liefert die Gebäudeverbräuche als Eingangsgröße

Gebäudeliste, Zählerkonzept, Förderrechnung — in einem Gespräch

Senden Sie uns Ihre Gebäudeliste mit Energiekosten. Sie erhalten ein Zählerkonzept, ein Angebot mit getrennten Kostenpositionen für den Antrag und einen Textbaustein für die Beschlussvorlage. Der Gründer meldet sich persönlich.

Fördercheck anfragen

Was Sie zu kommunalem Energiemanagement wissen sollten

Was ist kommunales Energiemanagement?

Kommunales Energiemanagement (KEM) ist die systematische, fortlaufende Erfassung, Auswertung und Steuerung des Strom-, Wärme- und Wasserverbrauchs aller Gebäude einer Kommune — Rathaus, Schulen, Kitas, Sporthallen, Bauhof, Feuerwehr, Kläranlage. Ziel sind sinkende Verbräuche und Kosten bei gleichem Komfort. Organisatorisch beschreibt der Standard Kom.EMS der Landesenergieagenturen den Aufbau; technisch braucht es eine Energiecontrolling-Software, die Zählerdaten automatisch sammelt und auswertbar macht.

Welche Software eignet sich für kommunales Energiemanagement?

Eine Software, die vier Aufgaben abdeckt: Zähler automatisch auslesen (M-Bus, LoRaWAN, Modbus, Gebäudeleittechnik), Gebäude mit Kennzahlen wie kWh je m² vergleichen, Abweichungen melden und einen Energiebericht erzeugen. eco2lot Buildings ist dafür ausgelegt: herstellerunabhängig, standortübergreifend und mit planbaren Kosten ohne Abrechnung pro Datenpunkt. Beratung zu Organisation und Maßnahmen übernehmen Energieagenturen und Energieberater — die Software liefert ihnen die Daten.

Wird Energiemanagement-Software für Kommunen gefördert?

In Bayern ja: Die KommKlimaFöR 2026 fördert unter Nr. 2.2 Energiecontrolling-Software bis 40.000 Euro zuwendungsfähige Ausgaben und Messtechnik bis 60.000 Euro mit bis zu 50 Prozent, höchstens 100.000 Euro je Antragsteller. Kleine und finanzschwache Kommunen erhalten Aufschläge. Bundesweit fördert die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative die Einführung von Energiemanagement; eine Kombination ist bis 90 Prozent Gesamtförderung möglich.

Wie werden bestehende Zähler in kommunalen Gebäuden angebunden?

Die meisten Wärmemengen- und Wasserzähler in kommunalen Gebäuden sprechen M-Bus, oft hängen sie bereits an einer Gebäudeleittechnik. Ein zweiter M-Bus-Master liest sie parallel aus, ohne die GLT zu verändern. Zähler ohne Busanschluss erhalten Funkmodule (LoRaWAN oder wM-Bus), Stromzähler werden über Modbus oder die Schnittstelle des Messstellenbetreibers angebunden. Außenliegende Gebäude wie Vereinsheime oder Pumpwerke senden über ein LoRaWAN-Gateway. So entsteht ein Zählerkonzept je Gebäude, das zugleich als Messtechnik-Baustein im Förderantrag dient.

Was gehört in einen kommunalen Energiebericht?

Verbrauch und Kosten je Gebäude und Medium, witterungsbereinigter Vergleich zum Vorjahr, Kennzahlen je Quadratmeter und je Nutzer, die größten Abweichungen mit Ursache, umgesetzte Maßnahmen mit Wirkung und der Maßnahmenplan für das Folgejahr. eco2lot erzeugt diese Auswertungen aus den laufenden Zählerdaten; der Energiemanager ergänzt Einordnung und Empfehlungen. Der Bericht ist zugleich die Grundlage für Gremienbeschlüsse und Förderanträge.

Sind Kommunen zum Energiemanagement verpflichtet?

Das Energieeffizienzgesetz verpflichtet Bund und Länder; Kommunen sind nach § 3 Nr. 22 EnEfG vom Begriff der öffentlichen Stellen ausgenommen. Verbindlich für kommunale Nichtwohngebäude über 70 kW Heiz- oder Klimaleistung ist § 56 GModG: bis Ende 2029 eine Gebäudeautomation mit kontinuierlichem Energiemonitoring. Schulen, Rathäuser und Sporthallen liegen oft über dieser Schwelle. Wer heute Energiemanagement aufbaut, erfüllt die Datenanforderung des § 56 gleich mit.

Wie schnell fällt ein Wasserrohrbruch oder ein Dauerläufer auf?

In der ersten Nacht. eco2lot legt für jeden Zähler einen Grundlast-Korridor an: Was ein Gebäude zwischen 1 und 5 Uhr normalerweise verbraucht. Läuft der Wasserzähler nachts weiter oder zieht die Lüftung am Wochenende Volllast, geht am nächsten Morgen ein Alarm an Hausmeister oder Energiemanager — per E-Mail, App oder Dashboard. Ohne automatische Zählerdaten bleibt derselbe Fall bis zur Ablesung oder Abrechnung unentdeckt, bei einem Rohrbruch im Beispiel sechs Wochen und rund 9.000 Euro.

Wie lange dauert die Einführung?

Für eine Gemeinde mit zehn bis fünfzehn Gebäuden rechnen wir mit sechs bis zehn Wochen vom Zählerkonzept bis zum ersten Energiebericht — abhängig von der Zahl der Zähler ohne Busanschluss. Gebäude mit vorhandener M-Bus-Infrastruktur sind in wenigen Tagen angebunden. Der Förderantrag muss vor Beauftragung gestellt sein; die Gremienzyklen bestimmen daher den Zeitplan stärker als die Technik.

Was unterscheidet eco2lot von klassischer Energiecontrolling-Software für Kommunen?

Klassisches Energiecontrolling erfasst Verbräuche, bildet Kennzahlen und erzeugt Berichte — das kann eco2lot auch. Der Unterschied liegt in zwei Punkten: Erstens liegen neben den Zählern auch die Betriebszustände der Anlagen auf derselben Plattform, sodass aus einer Abweichung eine Ursache wird. Zweitens ist Steuerung Teil der Plattform: PV-Eigenverbrauch, Lastspitzen, Wärmepumpen-Fahrpläne und Ladepunkte lassen sich später sicherheitsbegrenzt optimieren, ohne Systemwechsel und ohne zusätzliche Lizenz je Datenpunkt. Der geförderte Einstieg ins Energiemanagement ist damit der erste Schritt zur aktiven Energieoptimierung.

Was ist eco2lot Buildings für Kommunen ausdrücklich nicht?

Keine Beratungsfirma und kein Ersatz für den Kom.EMS-Prozess: Organisation, Zuständigkeiten und Maßnahmenentscheidungen bleiben bei der Kommune und ihren Beratern. Kein Abrechnungssystem für Mieter oder Nutzer. Keine Gebäudeleittechnik — eco2lot setzt auf die bestehende Technik auf und steuert nur dort, wo es gewünscht und sicherheitsbegrenzt ist. Die Software ist die Datenbasis, auf der alle anderen aufbauen.