eco2lot Heat · Lösung · 2026

Wärmepumpen-Optimierung: Wärme erzeugen, wenn sie am wirtschaftlichsten ist

eco2lot Heat steuert Wärmepumpen, Kaskaden und ganze Erzeugerparks nach Day-Ahead-Strompreisen, Wetterprognose und dem realen Effizienzverhalten jeder Anlage — herstellerunabhängig und sicherheitsbegrenzt. Für Contractoren, Wohnungswirtschaft, Quartiere, Gewerbe und Stadtwerke: gleiche Wärme, planbar niedrigere Stromkosten, nachvollziehbar in Euro.

Isometrische Illustration: Wärmepumpenkaskade mit Pufferspeichern und schwebendem Dashboard mit Strompreiskurve

Kostenoptimierung statt reiner COP-Maximierung

Klassische Regelungen fahren die Wärmepumpe möglichst effizient — sie maximieren den COP (Coefficient of Performance, das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom). Was dabei unbeachtet bleibt: Strom kostet je nach Stunde sehr unterschiedlich viel. Am Day-Ahead-Markt, dem Börsenhandel für den Folgetag, liegen zwischen der günstigsten und der teuersten Stunde eines Tages oft 10 bis 20 Cent pro Kilowattstunde.

Wirtschaftlich zählt deshalb eine andere Kennzahl: die Kosten pro Megawattstunde Wärme. Eine Wärmepumpe, die mit COP 3,2 in einer 30-Cent-Stunde läuft, erzeugt teurere Wärme als dieselbe Anlage mit COP 2,9 in einer 15-Cent-Stunde. Strompreisgeführte Wärmepumpen-Optimierung bewertet beides zusammen — Preis und Effizienz — und verschiebt die Erzeugung in die Stunden mit den niedrigsten Wärmegestehungskosten. Die thermische Trägheit von Pufferspeichern und Gebäuden macht diese Verschiebung möglich, ohne dass der Komfort sinkt.

Noch günstiger als die billigste Börsenstunde ist der eigene PV-Überschuss: Eingespeist bringt er nur die Einspeisevergütung beziehungsweise den Marktwert — wenige Cent pro Kilowattstunde. Als Wärmepumpen-Strom ersetzt er dagegen den vollen Arbeitspreis inklusive Netzentgelten und Abgaben. Die Optimierung behandelt ihn deshalb als erste Stufe der Einsatzreihenfolge: zuerst mit Überschuss heizen, dann in den günstigsten Netzstunden — der Pufferspeicher trägt die Mittagssonne bis in den Abend.

So entsteht der wirtschaftliche Fahrplan

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Wärmebedarf prognostizieren

Aus Außentemperatur, Wetterprognose und dem gelernten Lastprofil Ihrer Gebäude berechnet eco2lot Heat den Wärmebedarf der nächsten 24 bis 48 Stunden.

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Day-Ahead-Preise & PV-Prognose einlesen

Täglich um 13 Uhr stehen die Börsenpreise für den Folgetag fest. Zusammen mit der PV-Erzeugungsprognose, Netzentgelten und Abgaben ergibt sich der stündliche Wärme-Kostensatz — eigener Überschussstrom ist die günstigste Quelle.

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COP-Kennfeld lernen

Je Wärmepumpe lernt die Software das reale Kennfeld: COP in Abhängigkeit von Außentemperatur, Vorlauftemperatur und Teillast — aus Betriebsdaten statt Datenblatt.

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Fahrplan ausführen

Läuft die PV-Anlage in den Überschuss, heizt zuerst der eigene Strom. Danach lädt die Anlage in günstigen Netzstunden den Pufferspeicher und hebt die Vorlauftemperatur sicherheitsbegrenzt an; in teuren Stunden liefert der Speicher. Kaskaden werden anlagenscharf eingesetzt, unnötiges Takten wird vermieden.

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Einsparung nachweisen

Jeder Tag wird gegen den ungesteuerten Betrieb gerechnet: verschobene Kilowattstunden, vermiedene Hochpreis-Stunden, Einsparung in Euro — als Report für Geschäftsführung, Kunden oder Mieter.

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Erzeugerpark erweitern

Perspektivisch optimiert eco2lot Heat den multivalenten Park: Wärmepumpe, BHKW, Heizstab, Spitzenlastkessel und Batteriespeicher folgen einer gemeinsamen Einsatzreihenfolge nach Wärmegestehungskosten.

Beispielrechnung: Wärmepumpenkaskade im Quartier

Eine deklarierte Beispielrechnung mit typischen Größen — Ihr konkretes Potenzial rechnen wir vorab mit Ihren Lastdaten:

AnlageKaskade aus 4 Wärmepumpen, zusammen 400 kW thermisch, 20 m³ Pufferspeicher
Wärmebedarf1.200 MWh thermisch pro Jahr (Quartier / großes Wohnobjekt)
Strombezug400 MWh elektrisch pro Jahr bei Jahresarbeitszahl 3,0
Verschiebbare Strommenge35 % ≈ 140 MWh — über Speicherbeladung, Vorlauf-Anhebung und Gebäudeträgheit
Preisspreizung13 ct/kWh im Mittel zwischen teurem und günstigem Tagesdrittel (Annahme auf Basis Day-Ahead 2026)
Einsparung140.000 kWh × 0,13 €/kWh ≈ 18.200 € pro Jahr — bei gleicher Wärmelieferung

Hinzu kommen je nach Anlage reduzierte Netzentgelte nach §14a EnWG (Modul 3: zeitvariable Netzentgelte) und vermiedene Lastspitzen.

Herstellerunabhängig — gebaut für den Bestand

eco2lot Heat läuft auf der eco2lot-Plattform, die seit Jahren Industrieanlagen, Zähler und Gebäudetechnik verbindet. Wärmepumpen werden über offene Schnittstellen angebunden — Modbus TCP, M-Bus, OPC UA, MQTT, SG-Ready-Kontakte oder Hersteller-APIs. Auch gemischte Kaskaden aus Geräten verschiedener Hersteller steuert die Optimierung als eine Anlage.

Bestehende Regler und Sicherheitsketten bleiben unangetastet: Die Optimierung gibt Sollwerte und Freigaben sicherheitsbegrenzt vor — innerhalb der Grenzen, die Hersteller und Anlagenbauer definieren. Fällt die Verbindung aus, läuft die Anlage in ihrer Grundregelung weiter. Hosting nach Ihren Vorgaben: SaaS im deutschen Rechenzentrum, eigene Cloud oder On-Premises.

Der Einstieg: erst rechnen, dann steuern

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Potenzial-Analyse mit Ihren Daten

Wir rechnen mit Ihren Lastgängen und aktuellen Day-Ahead-Preisen durch, welche Einsparung Ihre Anlage realistisch erreicht — vor jeder Investitionsentscheidung.

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Pilot an einer realen Anlage

Eine Wärmepumpe oder Kaskade wird angebunden und strompreisgeführt gefahren. Der tägliche Vergleich gegen den ungesteuerten Betrieb belegt die Einsparung in Euro.

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Ausbau über das Portfolio

Weitere Objekte, Erzeuger und Standorte kommen dazu — bis hin zum multivalenten Erzeugerpark mit BHKW, Heizstab, Kessel und Batteriespeicher.

Was spart die Optimierung bei Ihrer Anlage?

Schildern Sie uns kurz Ihre Anlage — Leistung, Speicher, Stromvertrag. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung mit Zahlen statt Versprechen. Der Gründer meldet sich persönlich.

Kontakt aufnehmen

Was Sie zur Wärmepumpen-Optimierung wissen sollten

Was ist Wärmepumpen-Optimierung?

Wärmepumpen-Optimierung heißt: Die Wärmepumpe läuft bevorzugt dann, wenn Wärme am wirtschaftlichsten erzeugt werden kann. Eine Software wie eco2lot Heat verbindet dafür drei Informationen — den prognostizierten Wärmebedarf, die Day-Ahead-Strompreise der Börse und das reale Effizienzverhalten (COP-Kennfeld) jeder Wärmepumpe. Daraus entsteht ein Fahrplan: In günstigen Stunden lädt die Anlage den Pufferspeicher und hebt die Vorlauftemperatur sicherheitsbegrenzt an, in teuren Stunden zehrt das System vom Speicher. Die Einsparung wird je Tag nachvollziehbar in Euro ausgewiesen.

Wie viel spart eine strompreisgeführte Betriebsweise?

Das hängt von drei Größen ab: verschiebbare Strommenge (Speichergröße plus thermische Trägheit der Gebäude), Preisspreizung am Day-Ahead-Markt und Effizienzverhalten der Anlage. In unserer Beispielrechnung — Kaskade mit 400 kW thermisch, 1.200 MWh Wärme pro Jahr, Jahresarbeitszahl 3,0, 35 % verschiebbare Strommenge, 13 ct/kWh mittlere Preisspreizung — ergeben sich rund 18.200 € pro Jahr. Vor jedem Projekt rechnen wir das Potenzial mit Ihren Lastdaten und aktuellen Börsenpreisen durch, damit die Erwartung belastbar ist.

Funktioniert die Optimierung mit jeder Wärmepumpe?

eco2lot Heat arbeitet herstellerunabhängig. Angebunden wird über offene Schnittstellen wie Modbus TCP, M-Bus, OPC UA, SG-Ready-Kontakte oder Hersteller-APIs — auch gemischte Kaskaden aus Geräten verschiedener Hersteller. Voraussetzung ist eine Wärmepumpe, die von außen Sollwerte oder Freigaben annehmen kann; das trifft auf die meisten professionellen Anlagen zu. Bestehende Regler bleiben in Betrieb, die Optimierung setzt sicherheitsbegrenzt obenauf.

Leidet die Effizienz, wenn nach Strompreis statt nach COP gefahren wird?

Der COP einzelner Stunden sinkt teilweise bewusst — zum Beispiel bei angehobener Vorlauftemperatur zur Speicherbeladung. Entscheidend sind aber die Kosten pro Megawattstunde Wärme, und die sinken, wenn günstige Stunden mit gutem COP kombiniert werden. Das lernende COP-Kennfeld sorgt dafür, dass die Optimierung Effizienz und Preis gemeinsam bewertet, Teillastverhalten berücksichtigt und unnötiges Takten vermeidet. Grenzwerte für Temperaturen und Schaltspiele sind fest hinterlegt — die Anlage läuft immer innerhalb der Herstellervorgaben.

Brauche ich dafür einen dynamischen Stromtarif?

Für die volle Wirkung ja: Ein dynamischer oder spotpreisindizierter Liefervertrag gibt die Börsenpreise an Sie weiter, sodass jede verschobene Kilowattstunde bares Geld spart. Größere Abnahmestellen mit registrierender Leistungsmessung (RLM) beschaffen häufig ohnehin spotnah. Zusätzlich senkt die Optimierung Lastspitzen und unterstützt die netzdienliche Steuerung nach §14a EnWG — diese Effekte wirken auch mit klassischen Tarifen.

Wird eine vorhandene PV-Anlage in die Optimierung einbezogen?

Ja — der eigene PV-Überschuss ist die günstigste Stromquelle im System. Eingespeist bringt er nur die Einspeisevergütung beziehungsweise den Marktwert; als Wärmepumpen-Strom ersetzt er den vollen Arbeitspreis inklusive Netzentgelten und Abgaben. eco2lot Heat liest die PV-Erzeugungsprognose ein und legt den Fahrplan nach Wärmegestehungskosten: zuerst mit Überschussstrom heizen und den Pufferspeicher laden, danach die günstigsten Börsenstunden nutzen. So steigt der Eigenverbrauchsanteil der PV-Anlage, während die Wärmekosten sinken.