Formel
Verbrauch mal Preis, Gesamt minus PV, Gas in kWh, witterungsbereinigter Wärmeverbrauch, Erwartungswert per Regression: Alles, was heute in einer Excel-Formel steckt, rechnet die Formel direkt in eco2lot — laufend und mit Zeitreihen, die zeitlich zusammenpassen müssen.
Die Formel ist die frei konfigurierbare Berechnungslogik in smartcalc. Sie verknüpft beliebige vorhandene Werte in eco2lot — Datenpunkte, Vorschub-, Mengen- und Summenzähler, Kennzahlen und andere berechnete Werte — und reicht weit über Grundrechenarten hinaus: komplexe mathematische Zusammenhänge, Bedingungen, Abhängigkeiten, Umrechnungen und mehrstufige Berechnungen — bis hin zur Verbrauchsnormalisierung (Verbrauch bereinigt um Witterung oder Produktionsmenge) und zur Regression (ein Erwartungswert aus Einflussgrößen, gegen den der Istwert verglichen wird). Eine Besonderheit: Die Formel verarbeitet Zeitreihen mit unterschiedlichem Raster gemeinsam, etwa 15-Minuten-, Stunden- und Tageswerte. eco2lot führt die Daten zeitlich passend zusammen. Das Ergebnis ist wieder ein Datenpunkt, Zähler oder eine Kennzahl.
Das Rechenschema
Das steckt in der Formel
Was die Formel ist
- Die frei konfigurierbare Berechnungslogik in smartcalc
- Weit mehr als ein Taschenrechner: Bedingungen, Abhängigkeiten, Umrechnungen, mehrere Stufen
- Virtuelle Messpunkte: neue Messgrößen per Formel statt neuer Hardware
- Analytische Modelle: Verbrauchsnormalisierung und Regression direkt in eco2lot
Ihr VorteilWo Standardberechnungen an ihre Grenze kommen, beginnt die Formel.
Welche Daten sie verwendet
- Datenpunkte, Vorschub-, Mengen- und Summenzähler
- Kennzahlen und andere Formelergebnisse
- Konstanten wie Preise, Faktoren, Grenzwerte
- Zeitreihen mit unterschiedlichem Raster — 15 Minuten, stündlich, täglich
Ihr VorteilAlles, was eco2lot kennt, kann in die Formel.
Was eco2lot berechnet
- Verbrauch × Energiepreis = Energiekosten
- Netzbezug = Gesamtverbrauch − PV-Erzeugung
- Gasmenge in m³ → Energie in kWh (Brennwert, Zustandszahl)
- Bedingte Werte: „wenn Status = Produktion, dann Verbrauch, sonst 0“
- Verbrauchsnormalisierung: Wärmeverbrauch je Gradtag, Strom je produzierte Tonne — Zeiträume werden trotz Wetter und Auslastung vergleichbar
- Regression: Erwartungswert aus Einflussgrößen wie Außentemperatur und Produktionsmenge; die Abweichung zum Istwert zeigt Einsparung oder Mehrverbrauch
- Rechentakt: so häufig, wie die Rohdaten aufgezeichnet werden — sekündlich, minütlich oder je 15 Minuten
Ihr VorteilZeitreihen mit unterschiedlichen Zeitstempeln werden zeitlich passend zusammengeführt — und das Ergebnis liegt in der Auflösung der Rohdaten vor.
Welcher Nutzen entsteht
- Berechnungen ohne externen Datenexport
- Neue Messgrößen ohne zusätzliche Zähler
- Kostenzuordnung und Umrechnungen laufend statt monatlich
- Ergebnis als Datenpunkt für Dashboards, Alarme, Kennzahlen
Ihr VorteilBerechnungen bauen aufeinander auf — die Formel ist das Bindeglied.
Typische Formeln
Sechs Beispiele — von der einfachen Umrechnung über Bedingungen bis zu Normalisierung und Regression.
Energiekosten
Verbrauch (Vorschubzähler, 15-Minuten-Werte) × Energiepreis (Datenpunkt, stündlich oder täglich) = Energiekosten je Zeitraum. Zwei Raster, ein Ergebnis.
Netzbezug als virtueller Messpunkt
Gesamtverbrauch − PV-Erzeugung = Netzbezug. Ein neuer Datenpunkt mit Historie, Alarmen und Dashboard-Kachel — ohne dass ein weiterer Zähler installiert wird.
Gas in kWh
Gasmenge in m³ × Brennwert × Zustandszahl = Energie in kWh. Die Umrechnung läuft fortlaufend mit; Gas und Strom werden vergleichbar.
Bedingter Verbrauch
„Wenn Außentemperatur unter 5 °C, dann Wärmeverbrauch, sonst 0“ — der Heizverbrauch an kalten Tagen als eigener Wert, gemessen gegen die Wetter-Zeitreihe.
Verbrauchsnormalisierung
Wärmeverbrauch ÷ Gradtagzahl (die Summe der Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außentemperatur) = witterungsbereinigter Verbrauch. So wird ein milder Januar mit einem kalten vergleichbar — und ein Produktionsmonat mit halber Auslastung mit einem vollen.
Regression
Aus Außentemperatur und Produktionsmenge berechnet die Formel den erwarteten Verbrauch (Erwartungswert, Baseline). Istwert minus Erwartungswert zeigt, ob eine Maßnahme wirkt oder ein Verbraucher aus dem Ruder läuft — die Grundlage für Energiekennzahlen mit Baseline nach ISO 50001.
Danach können Sie …
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Sie rechnen Kosten, Umrechnungen, Bedingungen, Verbrauchsnormalisierungen und Regressionen direkt in eco2lot, ohne Export in Excel.
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Zeitreihen mit unterschiedlichem Raster verarbeiten Sie in einer Formel — eco2lot führt sie zeitlich zusammen.
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Jedes Formelergebnis ist ein Datenpunkt, der weiterverwendet, überwacht und berichtet wird.
Was Sie zur Formel wissen sollten
Kann smartcalc komplexe Formeln verarbeiten?
Ja. Die Formel reicht weit über Grundrechenarten hinaus: mathematische Zusammenhänge, Bedingungen, Abhängigkeiten, Umrechnungen und mehrstufige Berechnungen. Eingang sind Datenpunkte, Zähler, Kennzahlen, Konstanten und andere Formelergebnisse.
Was passiert, wenn Zeitreihen unterschiedliche Zeitstempel haben?
Die Formel verarbeitet Zeitreihen mit unterschiedlichem Raster gemeinsam — etwa 15-Minuten-, Stunden- und Tageswerte. eco2lot führt die Daten für die Berechnung zeitlich passend zusammen, auch wenn Zeitstempel oder Intervalle voneinander abweichen.
Was ist ein virtueller Messpunkt?
Eine per Formel berechnete Messgröße, die sich wie ein echter Datenpunkt verhält: mit Historie, Alarmen und Dashboard-Kachel. Beispiel: Netzbezug = Gesamtverbrauch − PV-Erzeugung — ohne zusätzlichen Zähler.
Kann das Ergebnis einer Formel weiterverwendet werden?
Ja. Das Ergebnis ist ein eigener Datenpunkt, Zähler oder eine Kennzahl und steht Dashboards, Alarmen, Berichten und weiteren Formeln zur Verfügung. So bauen Berechnungen aufeinander auf.
Wie oft rechnet die Formel?
So häufig, wie die Rohdaten aufgezeichnet werden. Liefert ein Datenpunkt Sekundenwerte, rechnet die Formel sekündlich; bei Minutenwerten minütlich. Marktüblich ist ein 15-Minuten-Takt — eco2lot geht bis auf die Auflösung der Quelle herunter.
Kann die Formel Verbräuche normalisieren?
Ja. Eine Verbrauchsnormalisierung rechnet den Verbrauch auf eine Bezugsgröße um — Wärme je Gradtag für die Witterung, Strom je Tonne für die Auslastung. Damit werden Monate, Standorte und Jahre vergleichbar, obwohl Wetter und Produktion unterschiedlich waren. Das Ergebnis ist ein eigener Datenpunkt mit Alarm und Dashboard.
Kann die Formel eine Regression berechnen?
Ja. Aus Einflussgrößen wie Außentemperatur, Produktionsmenge oder Betriebsstunden ermittelt die Formel den erwarteten Verbrauch. Der Vergleich Istwert gegen Erwartungswert zeigt Einsparungen nach einer Maßnahme ebenso wie schleichenden Mehrverbrauch — und liefert die Baseline für Energiekennzahlen nach ISO 50001.
Brauche ich Programmierkenntnisse?
Formeln werden in eco2lot konfiguriert, mit Datenpunkten als Bausteinen und Rechen- und Logikoperatoren. Wer Excel-Formeln schreibt, findet sich zurecht; bei komplexen Zusammenhängen unterstützen wir bei der Einrichtung.
Kann ich einen Alarm auf das Formelergebnis legen?
Ja. Das Ergebnis ist ein Datenpunkt; ein Alarm meldet, wenn die Energiekosten des Tages ein Budget überschreiten, der virtuelle Netzbezug negativ wird oder ein bedingter Wert den Grenzbereich verlässt — so oft, wie die Formel rechnet.
Das passt dazu
Passt die Formel zu Ihrer Aufgabe?
Beschreiben Sie Ausgangslage und Ziel — wir melden uns mit einer konkreten Empfehlung, welche Funktionen und Lösungen dazu passen, und einem Richtpreis.
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