eco2lot für Supermärkte und Filialgruppen · Pilot in Erprobung

Wer überwacht Ihre Kühlung, wenn die Steuerung ausfällt?

Die Kältesteuerung regelt. eco2lot misst unabhängig davon, ob die tatsächlichen Temperaturen in Kühltheke, Kühlraum und Tiefkühlung im zulässigen Bereich bleiben, mit eigenen Funkfühlern, einem eigenen Datenweg und Alarmregeln, die Abtauung und Türöffnung kennen. Nachrüstbar, ohne Eingriff in die Kälteanlage.

  • Eigene Fühler je Kühlbereich, Türkontakte an Kühlräumen, optional Verdichterstrom
  • Alarm in den ersten Minuten an Marktleitung, Kältepartner oder Zentrale, mit Eskalation
  • Temperaturhistorie und dokumentierte Alarme statt handschriftlicher Listen
Kühlregal-Gang in einem Supermarkt, im Regal ein kleiner Funk-Temperaturfühler mit grüner Status-LED
Eigener Fühler im Kühlmöbel Die tatsächliche Temperatur, nicht der Wert aus der Steuerung.
Eigener Funkweg am Steuerungsnetz vorbei LoRaWAN im Markt, Mobilfunk nach draußen.
Verlaufsregel statt nur Grenzwert Anstieg je Viertelstunde, Abtauung und Tür bekannt.
Kein Eingriff in die Kälteanlage Beobachten, vergleichen, alarmieren. Regeln bleibt beim Fachbetrieb.
Ein aktuelles Beispiel

Anfang November 2026 wurden in mehreren deutschen Supermärkten Kühlanlagen aus der Ferne verstellt. Kühltheken und Tiefkühltruhen erwärmten sich über Nacht, Ware im Wert von mehreren hunderttausend Euro musste entsorgt werden. Die Steuerungen meldeten „alles in Ordnung“, weil sie exakt den Sollwert fuhren, den jemand eingetragen hatte. Dasselbe passiert ohne jeden Angreifer bei einem Fehler in der Fernwartung oder einem Update, das Parameter zurücksetzt.

Was passiert ist und was eine zweite Messebene leistet: der Beitrag dazu
So funktioniert es

Vom Kühlmöbel zum Alarm, am Steuerungsnetz vorbei

Batteriebetriebene Fühler messen die Luft im Kühlmöbel und senden per LoRaWAN, einem Funkstandard mit großer Reichweite, an ein Gateway im Markt. Das Gateway sendet über eigenen Mobilfunk an eco2lot. Dort entsteht aus Verlauf, Abtaufenster und Türzustand eine Alarmregel. Die Kältesteuerung bleibt links im Bild: unberührt.

Unabhängige Messebene: eigener Fühler, eigener Funkweg, eigene Alarmkette IM MARKT Kältesteuerung regelt weiter, bleibt unberührt Kühlthekeeigener Fühler KühlraumFühler + Türkontakt TiefkühlungFühler, optional Strom LoRaWAN Gateway im Markt empfängt die Fühler, eigener Mobilfunk Ausfall wird selbst gemeldet getrennt vom Steuerungsnetz Mobilfunk ECO2LOT PLATTFORM Vergleich mit dem Normalbetrieb Anstieg je Viertelstunde Abtaufenster und Beladung bekannt Türzustand, ausbleibende Daten Alarm mit Eskalation nach 5 Minuten: Marktleitung nach 15 Minuten: Kältefachbetrieb Zentrale sieht alle Märkte als Muster Quittierung und Reaktionszeit protokolliert
Eigener Fühler, eigener Funkweg, eigene Alarmkette: Die zweite Ebene misst gegen das, was das Kühlmöbel im Normalbetrieb tut, nicht gegen den Sollwert der Steuerung. Beispielzeiten, werden im Pilot festgelegt.
Für wen das gedacht ist

Was die zweite Messebene für jede Rolle im Markt bedeutet

Marktleitung und Kaufleute

Abweichungen nachts bemerken, statt morgens den Schaden zu zählen.

Eine Meldung aufs Handy, wenn die Kühltheke wärmer wird als sonst. Dazu eine Historie je Möbel, die den täglichen Rundgang mit dem Thermometer ersetzt, und klare Zuständigkeiten: wer reagiert, wer quittiert, wer ruft den Kältepartner.

Technische Leitung Kälte

Zusätzliche Messwerte statt allein auf die Steuerung zu vertrauen.

Eigene Fühler je Kühlbereich, Türkontakte an Kühlräumen, auf Wunsch Verdichterstrom. Daraus entstehen Wartungsindikatoren: Temperaturerholung nach dem Schließen, Abtauverhalten, Laufzeiten. Auffällige Möbel fallen auf, bevor sie ausfallen.

Qualitätsmanagement

Zeitgestempelte Verläufe und dokumentierte Alarme statt handschriftlicher Listen.

Jeder Temperaturverlauf, jeder Alarm und jede Quittierung ist mit Zeitstempel gespeichert. Welche formalen Anforderungen das im konkreten Markt erfüllt, etwa an Kalibrierung oder Aufbewahrung, klären wir gemeinsam mit Ihnen. Dazu machen wir keine pauschale Zusage.

IT und OT

Keine Verbindung ins Steuerungsnetz nötig.

Die Fühler funken per LoRaWAN an ein Gateway im Markt, das Gateway sendet über eigenen Mobilfunk. Die Kältesteuerung bleibt unberührt, ihre Absicherung bleibt bei IT, Kältefachbetrieb und Hersteller. Wie eco2lot selbst mit Fernzugriff umgeht, steht im Trust-Center.

Zentrale und Filialmanagement

Alle Märkte in einer Übersicht, Alarme priorisiert, Muster erkannt.

Zwanzig gleichzeitige Alarme um drei Uhr nachts sind ein Muster, kein Zufall. Die Plattform zeigt es als solches. Dazu vergleichbare Kennzahlen je Markt, Rollen je Region und ein Rollout, der für jeden weiteren Markt gleich abläuft.

Kältefachbetrieb

Ein nachrüstbares Zusatzprodukt für Ihre Kunden, montiert vom eigenen Team.

Sensoren setzen, Funk prüfen, Alarmkette abstimmen: Das bleibt bei Ihnen. BS-Systeme liefert die Plattform, geprüfte Sensorprofile und Schulung. Temperaturerholung und Türöffnungsdauer liefern Ihnen neue Serviceanlässe.

Klein einsteigen, auf derselben Plattform erweitern

Von der Temperaturüberwachung zum Filialmanagement

Der Pilot beginnt mit der Temperatur. Wer danach wissen will, wie viel Strom die Kälteanlage zieht und welche Maßnahmen Kosten senken, ohne die Warenqualität zu gefährden, erweitert auf derselben Plattform. Ein Plattformwechsel ist dafür nicht nötig, zusätzliche Zähler und Anbindungen können es sein.

  1. 1

    Temperaturüberwachung

    Eigene Fühler, Türkontakte, Gateway, Verlauf und Alarm je Kühlbereich. Das ist der Einstieg und der Pilot.

  2. 2

    Energie der Kälteanlage

    Stromzähler für Verbund, Beleuchtung und Lüftung. Nacht- und Wochenendgrundlast, Temperatur und Kältestrom in einem Bild.

  3. 3

    Betriebsoptimierung

    Erholungszeiten, Abtauverhalten und Laufzeiten als Wartungshinweise. Maßnahmen mit Vorher-Nachher-Vergleich.

  4. 4

    Filialmanagement

    Alle Märkte vergleichbar, Alarme priorisiert, Rollen je Region, standardisierter Rollout.

Stufe 1 ist der Pilot. Die Stufen 2 bis 4 werden mit Ihnen geplant, wenn die Temperaturüberwachung stabil läuft; Einsparungen weisen wir erst nach belastbarem Vorher-Nachher-Vergleich aus.

Kühlketten-Pilot

So läuft ein Pilot in Ihrem Markt

Ein Markt, alle Kühlbereiche, mehrere Wochen echter Betrieb. Am Ende wissen Sie, wie schnell ein Alarm kommt, wie viele Fehlalarme es gab, wie viele Rundgänge entfallen sind und ob sich der Ausbau auf weitere Märkte lohnt. Der Pilot ist in Erprobung: Sensorik, Funk und Alarmkette werden mit Ihnen gemeinsam validiert, und wir sagen Ihnen offen, was schon trägt und was noch nicht.

Schreiben Sie uns, wie viele Kühlbereiche Sie im Blick haben und wie heute alarmiert wird. Wir antworten persönlich und sagen Ihnen ehrlich, ob sich ein Pilot lohnt.

  1. 1

    Aufnahme

    Kühlbereiche, Sollwerte, heutige Alarmierung und Funkbedingungen im Markt erfassen. Alarmverantwortung festlegen.

  2. 2

    Montage und Funkcheck

    Fühler in Kühltheke, Kühlraum und Tiefkühlung, Türkontakte, Gateway mit Mobilfunk. Abdeckung je Möbel prüfen.

  3. 3

    Alarmtest

    Fühler bewusst erwärmen, Alarm empfangen, quittieren, Reaktionszeit protokollieren. Abtau- und Türfenster mit echten Daten einstellen.

  4. 4

    Betrieb und Auswertung

    Mehrere Wochen Normalbetrieb, dann gemeinsam auswerten: Ereignisse, Fehlalarme, gesparte Rundgänge, nächste Stufe.

Für Kältefachbetriebe

Die zweite Ebene als Service für Ihre Kunden

Ihre Kunden fragen gerade, wer die Temperatur misst, wenn die Fernwartung einmal der falsche Weg war. Eine unabhängige Messebene ist Ihre Antwort: nachrüstbar ohne Eingriff in die Anlage, montiert von Ihrem Team, mit Temperaturerholung und Türöffnungsdauer als Wartungsindikatoren, die neue Serviceanlässe liefern.

  • Sie bringen: Montage, Funkplanung vor Ort, Abstimmung der Alarmkette, Kundenbeziehung.
  • Wir bringen: eco2lot, geprüfte Sensor- und Gateway-Profile, Schulung über eco2know, Software-Support.
  • Gemeinsam: ein Partnerpilot in einem Ihrer Märkte, danach ein wiederholbares Paket für die nächsten.
Partnergespräch buchen
Was Sie Ihren Kunden sagen können
„Ihre Kälteanlage regeln wir weiter wie bisher. Zusätzlich messen eigene Fühler die tatsächliche Temperatur in jedem Kühlmöbel, über einen eigenen Funkweg. Weicht sie vom Normalbetrieb ab, erfahren Sie und wir es in Minuten, nicht am Morgen.“

Formulierungsvorschlag, keine Leistungszusage. Umfang, Alarmkette und Betrieb werden je Markt vereinbart.

Zum Selbstprüfen

Wie unabhängig ist Ihre Kühlkettenüberwachung heute?

Bestandsliste Ihrer Kühlbereiche, die häufigen Fälle an Kühltheke, Kühlraum und Tiefkühlung und die Fragen zur zweiten Ebene, zum Ausfüllen mit Marktleitung, Technik und Kältefachbetrieb.

Zum Ausdrucken und Abhaken

Die Checkliste als PDF: Kühlkette unabhängig überwachen

Vier Seiten zum Ausfüllen, mit Marktleitung, Technik und Ihrem Kältefachbetrieb: Welche Kühlmöbel und Kühlräume gibt es, wie sind sie heute überwacht, wer würde eine Abweichung nachts bemerken, und welche Alarmregel passt zu Kühltheke, Kühlraum und Tiefkühlung?

Deckblatt der Checkliste: Kühlkette unabhängig überwachen
4 SeitenPDF · kostenlos
  • Teil A Bestandsliste je Kühlbereich: Möbel, Sollwert, Überwachung heute, Fernzugang
  • Teil B Häufige Fälle: was an Kühltheke, Kühlraum und Tiefkühlung typisch schiefgeht, und wann es auffällt
  • Teil C Zweite Ebene: die Fragen je Kühlbereich, eine Beispielregel und die Alarmkette

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Was Sie zur unabhängigen Kühlkettenüberwachung wissen sollten

Wie schnell kommt ein Alarm?

Die Fühler senden im Pilot alle zwei bis fünf Minuten. Eine Verlaufsregel vergleicht den Anstieg je Viertelstunde mit dem Normalbetrieb des Möbels. Steigt die Temperatur schneller als üblich und liegt kein Abtaufenster an, geht nach wenigen Minuten eine Meldung an die Marktleitung, danach an den Kältepartner oder die Zentrale. Die genauen Zeiten legen wir im Pilot mit Ihnen fest.

Löst die Abtauung ständig Fehlalarme aus?

Nur, wenn die Regel die Abtauung nicht kennt. Eine Abtauphase hat eine bekannte Dauer, Uhrzeit und Form. Die Regel bekommt dieses Fenster und meldet erst, wenn der Anstieg schneller, höher oder außerhalb des Fensters passiert. Türkontakte machen Anlieferung und Einräumen sichtbar. In den ersten Wochen werden die Werte mit echten Daten des Marktes eingestellt.

Funktioniert Funk in Kühlmöbeln aus Metall und Glas?

Metall und Glas dämpfen den Funk, deshalb prüfen wir die Abdeckung je Möbel vor der Montage. Wo es nötig ist, kommt der Fühler mit externer Sonde ins Möbel und das Funkmodul außerhalb. Große Märkte brauchen mehr als ein Gateway. LoRaWAN hat eine hohe Reichweite und jahrelange Batterielaufzeit, deshalb eignet es sich für diesen Einsatz.

Was passiert, wenn Gateway, Strom oder Mobilfunk ausfallen?

Bleiben Messwerte aus, ist das ein eigener Alarm. So fällt ein stilles Loch in der Überwachung auf. Wie lange die Überwachung ohne Netzstrom weiterläuft und ob ein zweiter Kommunikationsweg nötig ist, hängt von Gateway und Markt ab und wird im Pilot festgelegt. Eine unterbrechungsfreie Überwachung versprechen wir nicht.

Ersetzt das die Temperaturdokumentation für HACCP?

eco2lot liefert zeitgestempelte Verläufe, Alarme und Quittierungen, die die Dokumentation deutlich erleichtern. Ob damit formale Anforderungen im konkreten Betrieb erfüllt sind, etwa an Messgenauigkeit, Kalibrierintervalle und Aufbewahrung, klären Sie mit Ihrem Qualitätsmanagement; wir unterstützen mit den Daten. Eine pauschale Konformitätszusage gibt es von uns nicht.

Greift eco2lot in die Kälteanlage ein?

In der Grundvariante nicht. Die zweite Ebene beobachtet, vergleicht und alarmiert. Die Regelung bleibt bei Ihrer Kältesteuerung und Ihrem Fachbetrieb. Schutz der Steuerung vor Zugriffen von außen ist Aufgabe von IT, Fachbetrieb und Hersteller; die Checkliste auf dieser Seite enthält dafür die Fragen an Ihren Kältefachbetrieb.

Was kostet der Pilot?

Das hängt von der Zahl der Kühlbereiche, der Funkplanung und der gewünschten Alarmkette ab. Nach der Aufnahme bekommen Sie ein Pilotangebot mit festem Umfang: Sensoren, Gateway, Inbetriebnahme, Alarmtest und Auswertung. Wenn der Pilot überzeugt, geht es mit denselben Geräten in den Dauerbetrieb.