Verbräuche sichtbar machen — mit dem Pfad zur Steuerung gleich mitgedacht.
eco2lot erfasst Strom, Gas, Druckluft, Dampf, Kälte und Wasser auf einer Plattform. Hersteller-unabhängig, ohne Pro-Sensor-Subscription, mit der gleichen Daten- und Architektur-Basis, die Sie später zum vollen Energiemanagement ausbauen.
- Multi-Medien-Erfassung — Strom, Gas, Druckluft, Dampf, Kälte, Wasser, Prozessgase in einer Datenbasis
- Kostenstelle, Linie, Schicht, Charge — EnPI normalisiert auf Produktionsmenge, Witterung und Auftrag
- Sankey, Korrelation, SEU — Energieflüsse, Treiber und wesentliche Verbraucher auf einen Blick
Vom Turnschuhlauf zum Energiecockpit.
Drei Stadien, in denen wir Industriebetriebe immer wieder antreffen — und der Weg, den Sie mit eco2lot in jedem davon nehmen.
Der Turnschuhlauf.
Einmal im Monat läuft der Werksmeister die Hauptzähler ab. Die Zahlen wandern in eine Excel-Liste. Welche Linie, welche Schicht, welcher Auftrag wie viel verursacht hat, bleibt eine Schätzung. Effizienz-Maßnahmen entstehen auf Bauchgefühl.
Erste Transparenz.
eco2lot liest Ihre Zähler digital aus. Strom, Gas, Druckluft, Dampf erscheinen auf einem gemeinsamen Dashboard. Der Lastgang wird sichtbar, die ersten EnPI sind berechnet. Auffälligkeiten lassen sich noch am gleichen Tag prüfen — nicht im nächsten Monatsbericht.
Das Energiecockpit.
Sankey-Diagramme zeigen, wohin jede Kilowattstunde fließt. Verbräuche werden auf Kostenstellen verrechnet, nach Schicht verglichen und gegen Produktionsmenge sowie Witterung normalisiert. Korrelations-Analysen finden die Treiber, die in Excel unsichtbar bleiben. Audits laufen aus Live-Daten — auditfertig zu jedem Zeitpunkt.
Vier Hebel, die sich in jeder Werks-Bilanz rechnen.
Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck. Diese vier Hebel sind die wirtschaftlichen Hauptgründe, warum Industriebetriebe Energiemonitoring einführen — mit Größenordnungen aus eco2lot-Projekten.
Verbräuche auf Kostenstellen verrechnen.
Strom, Gas und Druckluft werden heute oft pauschal auf Werke oder Abteilungen umgelegt — wer mehr verbraucht, zahlt nicht mehr. eco2lot weist jede Kilowattstunde der verursachenden Linie, Abteilung oder Kostenstelle zu. Verursachergerechte Verrechnung wird Standard, intern wie zwischen Standorten.
EnPI je Charge, Linie, Schicht — normalisiert.
Welche Linie kostet wie viel pro Tonne Produkt? Welche Schicht arbeitet energie-effizienter? eco2lot normalisiert Energiedaten gegen Produktionsmenge, Auftrag und Witterung — und liefert vergleichbare Kennzahlen, nicht nur absolute kWh-Werte.
Korrelationen sichtbar machen.
Steigt der Druckluft-Verbrauch mit dem Wochentag? Korreliert der Wärmebedarf mit der Außentemperatur — oder mit dem Produktwechsel? eco2lot rechnet diese Zusammenhänge automatisch durch und zeigt, welche Variable wie stark wirkt. Treiber werden sichtbar, die in Excel-Listen unsichtbar bleiben.
ISO-50001-Audit auf Knopfdruck.
Versionierte Reports, lückenlose Messwerte, dokumentierter SEU-Workflow (Significant Energy Use, wesentliche Verbraucher nach ISO 50001). Der Auditor erkennt eine belastbare Energiebilanz schon im Erstgespräch — manuelle Excel-Auswertung und Nachbesserung entfallen.
Was ist Energiemonitoring-Software?
Energiemonitoring-SoftwareSoftware, die alle energierelevanten Verbräuche eines Industriebetriebs zentral erfasst, visualisiert und in vergleichbare Kennzahlen umwandelt. Diagnostisch — nicht regelnd. erfasst und visualisiert den Verbrauch aller energierelevanten Medien in einem Industriebetrieb — Strom, Gas, Druckluft, Dampf, Kälte, Wasser. Sie wandelt Roh-Messwerte aus Zählern, SPS-Variablen (Anlagensteuerung) und Prozessdaten in vergleichbare Kennzahlen wie kWh pro produzierter Einheit oder pro Schicht.
So entsteht die Datengrundlage für Effizienzmaßnahmen, Reporting nach ISO 50001Internationale Norm für Energiemanagement-Systeme. Vorgaben für Energiebewertung, EnPI-Definition, SEU-Identifikation und kontinuierliche Verbesserung. und für die spätere automatisierte Steuerung von Anlagen — der Übergang zum vollen Energiemanagement findet auf derselben Plattform statt.
Energiemonitoring versus Energiemanagement — der Unterschied in einer Tabelle
| Fähigkeit | Energiemonitoring | Energiemanagement (EMS) |
|---|---|---|
| Messdaten erfassen & speichern | ✓ | ✓ |
| Lastgang, Sankey & EnPI visualisieren | ✓ | ✓ |
| Kostenstellen-Verrechnung & Schichtanalyse | ✓ | ✓ |
| Normalisierung & Korrelations-Analyse | ✓ | ✓ |
| SEU-Workflow & Audit-Reports ISO 50001 | ✓ | ✓ |
| Lastspitzen-Prognose & aktives Peak-Shaving | — gehört ins EMS | ✓ automatisiert |
| Eigenverbrauch (PV/BHKW), Grundlast, Fahrplan | — gehört ins EMS | ✓ automatisiert |
Kurz: Monitoring zeigt, EMS regelt. Mit eco2lot starten Sie mit Monitoring — der Schritt zur Regelung erfordert keine neue Plattform, sondern aktiviert weitere Module auf derselben Datenbasis.
ISO 50001 Einführung — Checkliste für die Daten-Grundlage
ISO 50001:2018 verlangt eine systematische Energieverbrauchserfassung als Pflichtbasis. Diese Checkliste zeigt, welche Daten-Anforderungen Ihre Energiemonitoring-Software erfüllen muss — und welche eco2lot von Tag 1 liefert.
- Energiepolitik & Scope definieren — Welche Medien (Strom, Gas, Druckluft, Dampf) und welche Standorte / Kostenstellen sind im System erfasst?
- EnPI festlegen (Energy Performance Indicators) — Mindestens eine normalisierte Kennzahl, z. B. kWh pro Tonne Produkt oder kWh pro Heizgradtag (VDI 3807).
- SEU identifizieren (Significant Energy Use) — Verbraucher mit > 10 % Anteil am Gesamtverbrauch automatisch markieren und im SEU-Register dokumentieren.
- Baseline erstellen — Mindestens 12 Monate historische Energiedaten in voller Auflösung (15-Minuten-Lastgang) für den Ausgangs-Vergleich.
- Messsystem validieren — Alle Messgeräte geeicht oder kalibriert; Messstellen vollständig dokumentiert und auditierbar.
- Maßnahmenprogramm belegen — Jede Effizienzmaßnahme mit Vorher-/Nachher-Daten und belegtem Einsparwert dokumentiert.
- Audit-Report generieren — Exportierbare Berichte für internen Auditor und Zertifizierungsstelle mit Datenpfad bis zur Messstelle.
eco2lot erfüllt alle sieben Punkte — EnPI-Berechnung, SEU-Workflow, automatisches Baseline-Management und Audit-Reports sind Kern-Funktionen der Plattform. → Mehr in den FAQs
Neun Funktionen, die Monitoring von einem hübschen Dashboard unterscheiden.
Diese Funktionen sind das diagnostische Rückgrat von eco2lot — vom Erfassen über das Verrechnen bis zum Aufdecken versteckter Treiber. Aktive Regelung gehört in das Energiemanagement-Modul, das auf derselben Datenbasis aufsetzt.
Multi-Medien-Erfassung
Strom, Erdgas, Druckluft, Dampf, Kälte, Fernwärme, Wasser und Prozessgase (N₂, CO₂, O₂) in einer Datenstruktur. Eine Plattform für alle Medien — beliebige Messeinheiten frei definierbar, mit Produktionsdaten aus MESManufacturing Execution System — Fertigungssoftware, die Aufträge, Maschinen und Personal in der Produktion steuert und Echtzeit-Daten liefert. und ERP verknüpfbar.
Lastgang in voller Auflösung
Der LastgangZeitreihe des Energiebezugs — Standard in 15-Minuten-Intervallen. Grundlage für Netzentgelt-Abrechnung und Verbrauchs-Analyse. ist die Zeitreihe des Energiebezugs — Standard in 15-Minuten-Intervallen, bei eco2lot in der nativen Auflösung Ihrer Mess-Infrastruktur. So bleibt sichtbar, was sich im 15-min-Mittel sonst verbirgt: Anlauf-Spitzen, Sortenwechsel, Schichtübergaben.
Sankey-Diagramm der Energieflüsse
Sankey-Diagramme zeigen Energieflüsse zwischen Quellen, Medien, Werken und Verbrauchern — ideal für die Energiewertstrom-Analyse nach Fraunhofer-Methodik. So sehen Sie auf einen Blick, wo der Großteil Ihrer Kilowattstunden landet — und wo der größte Hebel liegt.
EnPI-Berechnung pro Linie, Charge oder Schicht
EnPIsEnergy Performance Indicator — energiebezogene Kennzahl wie kWh pro Tonne, pro Liter oder pro Charge. Pflicht-Element der ISO 50001. (Energy Performance Indicators) sind die Kern-Kennzahlen der ISO 50001 — etwa kWh pro Tonne, pro Liter oder pro Charge. eco2lot berechnet EnPIs automatisiert aus verknüpften Energie- und Produktionsdaten und vergleicht gegen BaselineReferenzlinie (z. B. EnPI-Mittelwert des Vorjahres). Effizienzgewinne werden als Abweichung von der Baseline ausgewiesen..
Kostenstellen-Verrechnung & interne Weiterbelastung
eco2lot weist jede Kilowattstunde der verursachenden Linie, Abteilung oder Kostenstelle zu. Aus Pauschal-Umlagen werden verursachergerechte Buchungen — intern wie zwischen Standorten. Export für SAP, DATEVGenossenschaft der Steuerberater — Quasi-Standard für Buchhaltungssoftware im deutschen Mittelstand. DATEV-Export bedeutet: direkt in die Finanzbuchhaltung. oder Excel pro Buchungszeitraum.
Schichtanalyse & Schicht-Benchmarks
Welche Schicht arbeitet energie-effizienter? eco2lot vergleicht Früh-, Spät- und Nacht-Schicht auf identischer Datenbasis — pro Linie, pro Auftrag, pro Sortenwechsel. Unterschiede werden zur Diskussions-Grundlage, nicht zur Schuldzuweisung.
Normalisierung — Verbräuche vergleichbar machen
Absolute kWh sagen wenig: Mehr Produktion = mehr Verbrauch. eco2lot normalisiert gegen Produktionsmenge, Auftrag, Außentemperatur (HeizgradtageKennzahl nach VDI 3807 zur witterungsbereinigten Verbrauchsbewertung. Summe der Differenzen zwischen Raum-Soll-Temperatur und Tagesmittel der Außentemperatur. nach VDI 3807) und Anlagenauslastung. So vergleichen Sie Schichten, Werke und Jahre auf gleicher Grundlage — und Effizienzverbesserungen werden nachweisbar.
Korrelations- & Treiber-Analyse
Welche Variablen treiben den Verbrauch wirklich? eco2lot rechnet Korrelationen zwischen Energiedaten und Prozessvariablen (Außentemperatur, Anlagenauslastung, Sortenwechsel, Wochentag, Auftragsmix) automatisch durch und zeigt die Stärke jedes Zusammenhangs als R² (Bestimmtheitsmaß)Statistische Kennzahl zwischen 0 und 1. R² nahe 1 = starker Zusammenhang; R² nahe 0 = kein Zusammenhang. Standard-Werkzeug der Daten-Analyse.. Bauchgefühl wird durch Zahlen ersetzt.
SEU-Workflow nach ISO 50001
Wesentliche Verbraucher (SEUSignificant Energy Use — Verbraucher mit wesentlichem Anteil am Gesamtverbrauch nach ISO 50001. Pflicht-Element jeder Zertifizierung, Bewertungsprozess dokumentationspflichtig. — Significant Energy Use) sind das Herzstück jeder ISO-50001-Zertifizierung. eco2lot identifiziert diese Anlagen automatisch nach Verbrauchs-Anteil, ordnet ihnen Verantwortliche zu und dokumentiert den Bewertungsprozess auditfest. Begründete Auswahl statt geschätzte.
Bestandszähler bleiben — eco2lot integriert.
Jeder Industriebetrieb hat bereits eine Mischung aus Zählerfernauslesung, SPS-Steuerungen, Leitsystem und ERP. Eine Energiemonitoring-Software, die den Austausch dieser Systeme verlangt, ist in der Praxis nicht einführbar. eco2lot ist daher als offene Integrationsschicht konzipiert und nutzt die Protokolle, die in Industrie-Setups ohnehin gesprochen werden.
Unterstützte Protokolle
- OPC UA — moderner OT-Standard (Operational Technology, Anlagentechnik) für SPS-Variablen und Leitsystem-Tags
- Modbus TCP/RTU — Zähler, Wechselrichter, Frequenzumrichter, ältere Automatisierung
- MQTT — IoT-Gateways, Edge-Devices, Cloud-to-Cloud
- BACnet — Gebäudeautomation, HVAC (Heizung/Lüftung/Klima), Kältezentrale
- M-Bus und wireless M-Bus — dedizierte Zählerfernauslesung
- REST- und SOAP-APIs — ERP-, MES- und Portal-Integration (Energielieferant, Netzbetreiber)
- Datei-Schnittstellen (CSV, XML) — historische Daten-Übernahme aus Altsystemen
Wo eine direkte IP-Anbindung fehlt — etwa bei älteren Härteöfen oder Schmiedepressen — vermittelt ein Edge-Gateway aus der eco2iot-Produktlinie. So bleibt die bestehende Mess-Infrastruktur erhalten.
Drei Hosting-Modelle. Sie wählen.
Datenhoheit, IT-Sicherheit und Compliance-Anforderungen sind in jeder Industrie anders gewichtet. eco2lot läuft in dem Modell, das zu Ihrer IT-Governance passt.
Cloud
Schnellste Einführung, automatische Updates, georedundante Backups. Geeignet, wenn Sie keine OT-eigenen Anforderungen an die Datenhaltung haben.
On-Premise
Komplette Plattform auf Ihren Servern. Volle Kontrolle über Datenhaltung und Netzwerk-Zugriff. Häufig bei Konzernen mit strenger OT-Trennung gewählt.
Hybrid
OT-kritische Datenerfassung läuft im Werk, Analysen und Reporting in der Cloud. Ideal für Multi-Site-Konzerne mit IT-Sicherheits-Richtlinien nach IEC 62443.
Drei Szenarien, in denen Monitoring zuerst trägt.
Wenn Sie heute überlegen, ob Sie mit Monitoring anfangen sollten — oder ob Sie gleich zum vollen EMS greifen — helfen diese drei typischen Ausgangslagen.
Verbrauch pro Charge, Linie und Schicht sichtbar machen
Ein Sammelzähler am Hausanschluss zeigt 12 GWh pro Jahr — welche Linie wie viel verbraucht, bleibt im Dunkeln. Controlling und Werkleitung diskutieren jährlich über Schätzungen.
eco2lot bindet Bestands-Sub-Zähler, SPS-Variablen und MES-Produktionsdaten zusammen und liefert Verbrauch pro Charge, Linie und Schicht — auf der vorhandenen Mess-Infrastruktur.
Energietransparenz über mehrere Standorte vereinheitlichen
Ein Konzern mit 8 Werken hat 8 unterschiedliche Mess- und Zähler-Strukturen. Konzernweite Energie-Berichte werden manuell in Excel zusammengetragen und sind bei jedem Audit angreifbar.
eco2lot konsolidiert heterogene Zähler-Welten in einer Plattform, mit einheitlichem Datenmodell und automatisierten Reports pro Werk und Konzern.
ISO-50001-Zertifizierung in 4 Wochen auditbereit
Manuelle Excel-Auswertungen, Lücken in der Datenerfassung, unklare EnPI-Definition — der Auditor wird das im Erstgespräch innerhalb von 30 Minuten erkennen.
eco2lot liefert lückenlose Messwerte, automatisierte EnPIs und versionierte Audit-Reports — die SEU-Auswahl (Significant Energy Use, wesentlicher Verbraucher) wird in der Plattform nachvollziehbar dokumentiert.
Für welche Industrie sich Energiemonitoring zuerst rechnet.
eco2lot ist aus Projekten in produzierenden Betrieben mit kontinuierlichen Prozessen entstanden. Die monitoring-typischen Hebel — Kostenstellen, Schichtanalyse, Normalisierung — wirken überall dort am stärksten, wo Energieeinsatz hoch und Audit-Druck real ist.
- Kern-BrancheLebensmittel & GetränkeMolkerei, Fleisch & Geflügel, Süßwaren, BrauereiISO 50001 + HACCP + Multi-Site-Konsolidierung
- Kern-BrancheMetallverarbeitung & Automotive-ZuliefererGießerei, Härterei, Umformung, KomponentenfertigungEnergie-Hotspots an Pressen, Härteöfen, Druckluft
- Starker FitVerpackung & DruckWellpappe, Folien, Extruder, TrocknungSankey deckt Druckluft-Leckagen typisch >30 % auf
- Starker FitChemie & PharmaReinraum, Klima, Kältetechnik, CIP-ProzesseMulti-Medien-Erfassung + CSRD-Reporting in einem
- PassendKommunale Versorgung & LiegenschaftenStadtwerke, Klärwerke, Schul- und Verwaltungs-LiegenschaftenKostenstellen-Verrechnung über viele Standorte
- PassendFilialisten & HandelLebensmittel-Einzelhandel, Drogerie, FachmarktkettenSchicht- und Standort-Benchmarking über 50+ Filialen
Typisches Monitoring-Profil.
Produzierender Mittelstand und Konzerne mit 1–30 Standorten, Jahresverbrauch ab ca. 2 GWh Strom — meist mit einer der folgenden Anforderungen im Haus:
- ISO-50001-Zertifizierung wird vorbereitet oder steht zur Re-Zertifizierung an
- EnEfG-Pflicht greift ab 7,5 GWh — Datengrundlage muss stehen
- Konzern-Konsolidierung über mehrere Werke wird verlangt
- Interne Diskussion über verursachergerechte Kostenverteilung soll versachlicht werden
- Wirtschaftlichkeit von Effizienz-Investitionen muss belastbar gerechnet werden
Im 60-Minuten-Messstellen-Check sagen wir transparent, wo eco2lot in Ihrem Werk zuerst trägt — und wo andere Hebel zuerst wirken.
BAFA-Förderung — 30–40 % Zuschuss auf Ihren Monitoring-Pilot.
Energiemonitoring-Software fällt unter Modul 3 der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft. Software-Lizenzen, Sensorik, Edge-Gateways und Implementierung sind förderfähig.
Modul 3: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik & Energiemanagement-Software
Die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (BAFA EEW) ist das wichtigste Förderinstrument für Industriebetriebe, die Energiemonitoring einführen oder modernisieren. BAFA = Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
- 30 % Fördersatz für große Unternehmen
- 40 % Fördersatz für KMU
- Bis zu 15 Mio. € Zuschuss pro Vorhaben
- Entscheidung typisch in 8–12 Wochen
Ihr Vorteil: Wir liefern technische Beschreibung, Einsparprognose und Kostenzuordnung — der Antragsaufwand sinkt von Tagen auf wenige Stunden auf Ihrer Seite.
Wir prüfen die Modul-3-Eignung in 60 Minuten und liefern die technische Beschreibung für Ihren BAFA-Antrag. Förderquote 30–40 %, Antragsweg easy-Online.
Derselbe Datenstand trägt die vier Regelstrategien.
Sobald die Monitoring-Basis steht — Lastgänge stabil, EnPIs definiert, Zähler integriert — können Sie auf derselben Plattform die vier eco2lot-Regelstrategien aktivieren: Peak-Shaving (Lastspitzen kappen), Eigenverbrauchs-Optimierung (PV/BHKW), Grundlast-Senkung (Nachts & Wochenende) und Fahrplan-Einhaltung (PPA, Spotmarkt). Aus Monitoring wird Energiemanagement, ohne Plattform-Wechsel, ohne neue Datenintegration.
Zum Energiemanagement-HubDrei Einstiegspfade. Fixpreis im Pilot.
Sie sehen nach 6 Wochen, ob eco2lot für Sie funktioniert — bei überschaubarem Invest und ohne Mehrjahres-Bindung.
- Ist-Aufnahme Ihrer Zähler und SPS
- Einschätzung der Datenqualität
- Vorschlag der zuerst sichtbaren Hebel
- Grober Pilot-Rahmen mit Zeitplan
- Ergebnis-Protokoll per E-Mail
- Anbindung einer Linie oder eines Standorts
- Live-Dashboards in Echtzeit
- EnPI-Definition und erste Reports
- Übergabe-Workshop für Ihr Team
- Rollout-Angebot mit Business Case
- Ausrollen auf weitere Linien / Standorte
- Erweiterung um Regelstrategien
- SLA, Support, Weiterentwicklung
- Schulung über eco2know
- BAFA-förderfähig (30–40 %)
Ein klarer Fahrplan in 5 Schritten zum Live-Cockpit.
Von der ersten Anfrage bis zum produktiven Monitoring vergehen typisch 6–10 Wochen. Jeder Schritt liefert einen konkreten Output — Sie wissen, was Sie wann bekommen.
Persönlicher Rückruf durch Andreas Babel oder einen unserer Experten. Wir klären Ihren Pain, prüfen die Eignung und schlagen den nächsten Termin vor.
60-Min-Video-Call mit Ihrem Energie- oder Werks-Verantwortlichen. Ist-Aufnahme Ihrer Zähler, SPS und Prozesse. Wir identifizieren die ersten sichtbaren Hebel.
Sie erhalten ein Fixpreis-Angebot für den Pilot — 4–6 Wochen, 8–15 k €. Leistungsumfang, Zeitplan, Datenpunkt-Liste, BAFA-Eignung — alle Positionen offen.
Wir binden Linie oder Standort an, definieren EnPI, richten Sankey, SEU und Kostenstellen-Verrechnung ein und übergeben das Live-Cockpit an Ihr Team.
Schulung Ihrer Energie- und Schicht-Verantwortlichen über eco2know. Rollout auf weitere Linien oder Standorte. Optional: Aktivierung des Energiemanagement-Moduls.
Sie investieren maximal 8–15 k € für den Pilot — und wissen nach 6 Wochen, ob eco2lot für Sie funktioniert. Keine Mehrjahres-Bindung, keine Pro-Sensor-Subscription, keine Vorab-Lizenzkosten.
Was Industrie-Entscheider vor dem Monitoring-Pilot fragen.
Was ist Energiemonitoring-Software?
Energiemonitoring-Software erfasst und visualisiert den Verbrauch aller energierelevanten Medien in einem Industriebetrieb. Sie wandelt Roh-Messwerte aus Zählern, SPS-Variablen (Anlagensteuerung) und Prozessdaten in vergleichbare Kennzahlen wie kWh pro produzierter Einheit oder pro Schicht um. So entsteht die Datengrundlage für Effizienzmaßnahmen, ISO-50001-Reporting und für die spätere automatisierte Steuerung von Anlagen.
Wie unterscheidet sich Energiemonitoring von einem Energiemanagementsystem (EMS)?
Energiemonitoring macht Energieverbräuche sichtbar — ein Energiemanagementsystem (EMS) greift zusätzlich regelnd in Anlagen ein. Monitoring beantwortet „Wo verbraucht der Betrieb wie viel?", ein EMS beantwortet zusätzlich „Wie steuern wir Lastspitzen, Eigenverbrauch und Fahrplan automatisch?". Mit eco2lot starten Sie bei Monitoring und bauen denselben Datenstand jederzeit zum vollen EMS aus.
Welche Energiemedien kann eco2lot erfassen?
Strom, Erdgas, Druckluft, Dampf, Kälte, Fernwärme, Wasser und Prozessgase wie Stickstoff oder Sauerstoff. Die Plattform verarbeitet beliebige Messeinheiten und verknüpft Energiedaten mit Produktionsdaten aus dem MES (Manufacturing Execution System, Fertigungssoftware) oder ERP (Enterprise Resource Planning, Unternehmenssoftware). Damit lassen sich EnPI-Kennzahlen pro Linie, Charge oder Schicht direkt aus dem Rohdatensatz ableiten.
Müssen wir unsere Zähler tauschen?
Nein. eco2lot ist hersteller- und protokolloffen und bindet bestehende Zähler, SPS (Anlagensteuerung) und Leitsysteme über OPC UA, Modbus, MQTT, BACnet, M-Bus und weitere Standards ein. Auch ältere Anlagen ohne IP-Schnittstelle lassen sich über ein Edge-Gateway integrieren — die Bestands-Mess-Infrastruktur bleibt erhalten.
Was kostet Energiemonitoring-Software?
Der Einstieg über einen Monitoring-Pilot kostet typisch 8.000–15.000 € als Fixpreis für 4–6 Wochen. Darin enthalten sind die Anbindung einer Linie oder eines Standorts, Live-Dashboards, EnPI-Definitionen und ein Rollout-Angebot. Lizenzkosten im Rollout richten sich nach Anzahl Standorten und Datenpunkten und folgen einem Volumen-degressiven Modell statt einer Pro-Sensor-Subscription.
Ist Energiemonitoring förderfähig nach BAFA EEW Modul 3?
Ja. Energiemonitoring-Software fällt unter die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (BAFA EEW), Modul 3 (Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software). Der Fördersatz beträgt 30 % für große Unternehmen und 40 % für KMU auf förderfähige Kosten — Software-Lizenzen, Sensorik, Edge-Gateways und Implementierungsleistung. Wir liefern technische Beschreibung und Einsparprognose für den Antrag.
Wo werden unsere Energiedaten gehostet?
Sie wählen zwischen drei Hosting-Modellen: Cloud in einem ISO-27001-zertifizierten deutschen Rechenzentrum, On-Premise auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder Hybrid mit OT-kritischer Datenschicht (Operational Technology, Anlagentechnik) im Werk und Analysen in der Cloud. Alle drei Varianten erfüllen DSGVO-Anforderungen und sind auf Audits nach ISO 27001 vorbereitet.
Eignet sich eco2lot auch für kleinere Betriebe unter 5 GWh Jahresverbrauch?
Ja, sofern ein klarer Anwendungsfall vorliegt — typisch ISO-50001-Vorbereitung, Multi-Site-Konsolidierung oder ein konkreter Verbraucher mit hoher Kostenrelevanz. Bei kleineren Betrieben empfehlen wir einen gestuften Einstieg, beginnend mit der Hauptlinie und drei bis fünf Sub-Zählern. Im Messstellen-Check sagen wir transparent, wann der Business Case trägt und wann andere Hebel zuerst wirken.
Wie werden Energieverbräuche auf Kostenstellen verrechnet?
eco2lot ordnet jeden Sub-Zähler oder SPS-Datenpunkt einer Kostenstelle (Linie, Abteilung, Werk, Auftrag) zu. Sind Sub-Zähler nicht vorhanden, lassen sich Anteile auch berechnen — etwa nach Produktionsmenge, Laufzeit oder definierter Verteilung. Pro Buchungszeitraum entsteht ein Verrechnungs-Export für SAP, DATEV oder Excel. Aus Pauschal-Umlagen wird verursachergerechte Belastung — die häufigste politische Diskussion zwischen Werken und Abteilungen wird damit versachlicht.
Was bedeutet Normalisierung und warum brauchen wir sie?
Absolute kWh-Zahlen sind irreführend: Mehr Produktion bedeutet zwangsläufig mehr Verbrauch — das sagt nichts über Effizienz aus. Normalisierung dividiert den Verbrauch durch Bezugsgrößen wie Produktionsmenge, Auftragsmix, Außentemperatur (Heizgradtage nach VDI 3807) oder Anlagenauslastung. So entstehen vergleichbare Kennzahlen — etwa kWh pro Tonne Produkt oder kWh pro Heizgradtag. Effizienzverbesserungen werden damit nachweisbar, nicht behauptet.
Wie funktioniert die Korrelations- und Treiber-Analyse?
eco2lot rechnet automatisch durch, welche Variablen den Energieverbrauch wie stark beeinflussen — Außentemperatur, Anlagenauslastung, Sortenwechsel, Wochentag, Schicht, Auftragsgröße. Das Ergebnis ist das Bestimmtheitsmaß (R²) pro Variable. R² nahe 1 bedeutet starker Zusammenhang, nahe 0 keiner. So sehen Sie, welche Hebel den Verbrauch wirklich treiben — und welche nur korrelieren, ohne kausal zu wirken. Bauchgefühl wird durch Zahlen ersetzt.
Wie werden SEU (Significant Energy Use) nach ISO 50001 automatisch ermittelt?
eco2lot bewertet alle erfassten Verbraucher kontinuierlich nach Anteil am Gesamtverbrauch, Verbesserungs-Potenzial und Steuerbarkeit. Anlagen über einer konfigurierbaren Schwelle — typisch 10 % Anteil — werden automatisch als SEU markiert, einem Verantwortlichen zugeordnet und in einem versionierten SEU-Register dokumentiert. Der Bewertungsprozess ist für den ISO-50001-Auditor nachvollziehbar — die manuelle Excel-Liste entfällt.
Was gehört ins Energiemonitoring und was ins Energiemanagement?
Energiemonitoring ist diagnostisch: Erfassen, visualisieren, analysieren, berichten. Es beantwortet „Wo, wann und wofür verbraucht der Betrieb wie viel?". Energiemanagement (EMS) ist aktiv: Regeln, steuern, eingreifen. Es beantwortet „Wie kappen wir Lastspitzen, optimieren Eigenverbrauch, halten Fahrpläne ein?". Beide nutzen bei eco2lot dieselbe Plattform und dieselbe Datenbasis — Sie starten typisch mit Monitoring und schalten EMS später dazu, ohne Datenbruch.
Sehen, was Sie messen können — in 60 Minuten.
Kostenloser Messstellen-Check mit einem unserer Experten. Ist-Aufnahme Ihrer Zähler und SPS, Einschätzung der Datenqualität, Vorschlag der zuerst sichtbaren Hebel. Ergebnis-Protokoll per E-Mail.