Mi, 20.05.2020 2 Minuten zu lesen

Wozu dient ein Energiekontrollsystem?

Um sicherzustellen, dass die Prozesse im Unternehmen so ablaufen, dass die Kontrolle und Minimierung des Energieverbrauches berücksichtigt wird, wie es die ISO DIN EN 50001 fordert, ist ein Energiekontrollsystem das richtige Werkzeug.

Dieses System wird implementiert, um das Wissen und die Erfahrungen über erbaute Anlagen zu generieren sowie, um die Anlagenkonzepte weiterzudenken. Dies bewerkstelligt das Energiekontrollsystem durch eine regelmäßige Auswertung der Anlageneffizienz. Weiterhin soll es das betroffene Unternehmen dabei unterstützen, diejenigen Standorte zu identifizieren, bei denen ein Energieeinsparpotenzial vorhanden ist. 

Die Inhalte eines Energiekontrollsystems umfassen grundsätzliche die Vertragsdaten, den Energieverbrauch, die technischen Anlagendaten und die Leittechnik. 

Abb. 1: Darstellung eines Energiekontrollsystems 

Energiekontrollsystem

Neben einer unternehmensweiten, systematischen und einheitlichen Dokumentation des Verbrauchs, sollte ein Energiekontrollsystem auch die Verträge und die Angaben der energierelevanten Anlagen beinhalten. Dazu gehören nicht nur die aktuellen Energieverträge des Unternehmens, sondern auch deren wesentlichen Daten, wie Konditionen, Laufzeiten, Preise, Verrechnungsleistungen, Mindestabnahmeverpflichtungen sowie Kündigungsfristen.

Bei Differenzen zwischen den vertraglich vereinbarten Mindestabnahmemengen und der tatsächlichen Abnahmestruktur, können durchaus gewinnbringende Analysen vollzogen werden. 

Um Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in die Wege zu leiten, benötigt es nicht nur Kenntnisse über die Energiekosten und den Gesamtenergieverbrauch, sondern ebenfalls über die Zusammensetzung des Energieverbrauchs an dem jeweiligen Standort. Genau dies liefert ein erfolgreich umgesetztes Energiekontrollsystem. Darüber hinaus lässt sich durch eine Dokumentation der wichtigsten anlagentechnischen Daten der Energieverbrauch der jeweiligen Anlage zuordnen und die Effizient überschlägig bewerten lassen. 

Eine durchaus größere Investition, durch die sich allerdings auch die größeren Einsparpotenziale nutzen lassen, ist die Erweiterung der Anlagenfernüberwachung zur standardisierten Erfassung und Analyse der betriebsrelevanten Daten. Dadurch lässt sich eine optimierte Betriebsführung der größten Energieverbraucher umsetzen. 

 

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