Do, 14.05.2020 1 Minuten zu lesen

Was bezeichnet die Nichtkonformität und wann tritt sie ein?

Wenn ein Unternehmen die Anforderungen der Norm DIN EN ISO 50001 nicht entspricht, wird dies als Nichtkonformität bezeichnet.

Erfüllt ein Unternehmen beispielsweise die Anforderungen der Norm DIN EN ISO 50001 nicht, so wird dies als Nichtkonformität bezeichnet. In einem derartigen Fall, müssen die Verantwortlichen angemessen reagieren, um die Abweichungen durch die entsprechenden Maßnahmen zu beseitigen. 

Konkret spricht man von einer Nichtkonformität, sobald eine Abweichung des Energiemanagementsystems mit der Energiepolitik, dem Energiemanagementprogramm, den operativen und strategischen Energiezielen und den Verfahren bzw. Anforderungen der Energienorm besteht. 

Werden Abweichungen von der Norm im Unternehmen festgestellt, so sollten folgende Schritte eingeleitet werden: 

  • Identifizierung der Ursache für die Nichtkonformität
  • Eliminierung der Abweichung durch entsprechende Maßnahmen
  • Präventive Maßnahmen initiieren, die eine wiederholte Abweichung ausschließen
  • Prozessanpassung zur Integration von Vorbeugemaßnahmen
  • Dokumentation der Abweichungen
  • Benennung von Verantwortlichen, die sich sowohl um die Dokumentation, als auch um die Beseitigung der Abweichungen kümmern
  • Fristgerechte Archivierung der Dokumentation

Abb. 1: Ablaufschema zur Feststellung von Nichtkonformitäten 

Ablaufschema zur Feststellung von Nichtkonformitäten