Do, 13.08.2020 2 Minuten zu lesen

Was umfasst ein Messstellenkonzept?

Als Bestandteil des Energiemanagementhandbuchs umfasst das Messstellenkonzept die Planungsergebnisse des Energiecontrollings sowie der damit zusammenhängenden Energiedatenerfassung.

Schaut man in die Dokumente, so kann nachvollzogen werden, welche Messpunkte in welchen Zeitintervallen erfasst werden.

Doch das Messstellenkonzept hat noch weiterführende Inhalte: 

  • Analyse der Energiedaten und Verantwortlichkeiten 
  • Zuordnung der Energiekosten 
  • Zuständigkeiten für die Messmittelüberprüfung 
  • Relevante Kennzahlen 
  • Art und Weise der Energiedatenmessung 
  • Strukturierung der Energiedatenerfassung 

Außerdem wird beispielsweise dokumentiert, welche Aufgaben die Datenerfassung im Unternehmen erfüllt. Dazu zählt unter anderem die verursachergerechte Zuordnung der Energiekosten, die Wirksamkeitskontrolle der umgesetzten Maßnahmen, die Erkennung der energetischen Hauptpunkte, die Überprüfung sowie Prognose des Energieverbrauchs sowie die Identifizierung der Optimierungsmöglichkeiten. 

Genauso wie die Datenerfassung beinhaltet das Messstellenkonzept auch Angelegenheiten des Energiecontrollings. Dabei wird festgelegt, wer die Datenauswertung wie und wann vornimmt sowie, an wen die Auswertungsergebnisse weitergeleitet werden. Dem Unternehmen stehen bezüglich diesen Fragestellungen verschiedene Alternativen zur Verfügung. Beispielsweise kann das Controlling sowohl zentral, als auch dezentral durchgeführt werden