Mo, 8.06.2020 1 Minuten zu lesen

Wozu dient eine Kraft-Wärme-Kopplung?

Um den Energienutzungsgrad im Betrieb zu erhöhen, kann die Technik der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eingesetzt werden.

Dabei wird die Abwärme der Stromerzeugung zum Heizen der Räumlichkeiten eingesetzt. Diese würde alternativ nutzlos über Kühltürme an die Umwelt abgegeben werden. Durch diese effizientere Art der Energienutzung lassen sich beispielsweise durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken rund zwei Drittel an Brennstoff einsparen und dadurch Wirkungsgrade von 90% erreichen. Die Kraft-Wärme-Kopplung ist dabei nicht auf eine Technologie beschränkt, sondern kann etwa in Form von Motoren, Brennstoffzellen, Sterlingmotoren oder auch durch Gas- und Dampfturbinen im Unternehmen umgesetzt werden. Auch die Art des verwendeten Brennstoffes kann variieren. 

Die besten Bedingungen für den Einsatz der KWK-Technologie sind ein gleichzeitiger Bedarf an Strom und Wärme sowie eine geringe Distanz der Anlage zu den Endverbrauchern. Um die Abwärme bestmöglich verarbeiten zu können, sollte diese auf einem zu Heizzwecken optimalen Temperaturniveau, meistens zwischen 70 und 90° C, ausgekoppelt werden.

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