Umweltschutz und Klimaneutralität wird auch für Unternehmen zunehmen wichtiger
Sa, 28.08.2021 6 Minuten zu lesen

Klimaneutralität: Was heißt das und was ist für KMU wichtig?

 

Optimieren Sie Ihre Energieeffizienz sowie Ihre CO2-Bilanz und machen Sie die Energiewende zum Erfolg für Ihr Unternehmen. Etablieren Sie Ihr Unternehmen als Vorreiter gegen den Klimawandel und generieren Sie positive Effekte für die Umwelt und Ihr Geschäft. Wir zeigen Ihnen wie das geht!

Die Zeit drängt

Der Klimawandel wird auch bei uns in Deutschland immer spürbarer. Die Temperaturen und die Meeresspiegel steigen, extreme Wetterereignisse nehmen zu und die Auswirkungen auf Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft werden immer spürbarer. Daher ist es jetzt Zeit zu handeln und als Unternehmen klimaneutral zu werden.

Unternehmen sind in der Pflicht

Gerade die Emissionen von Unternehmen stehen dabei im Fokus der Medien, der Politik und der Gesellschaft. Sie sollen den CO2-Ausstoß verringern und im besten Fall klimaneutral handeln. Verändern Unternehmen nichts an Ihren Handlungen, dann können die Ausprägungen des Klimawandels auch das Unternehmensgeschäft direkt beeinflussen. Neben diesen direkten Einflüssen, wird es auch Veränderungen in Regularien, Steuern und Abgaben geben, die umweltbelastende Unternehmen zusätzlich belasten werden.

Wettbewerbsvorteile sichern

Aber nicht nur der Staat schaut auf die Klimabilanz der Unternehmen, sondern auch Ihre Kunden, Investoren sowie aktuelle und potenzielle Mitarbeiter. Betriebe müssen transparent kommunizieren, welchen Beitrag sie leisten, um den Klimawandel aufzuhalten. Klimaschutzprogramme, Investition in effizientere Anlagen und eine bewusstere Auswahl der Rohstoffe, gezielte Maßnahmen verbessern die Energieeffizienz und das Image des Unternehmens.

Mehr Emissionen, mehr Kosten

Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes gehören direkt und indirekt zu den größten CO2-Emittenten und tragen eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz. In den letzten Jahren konnten die CO2-Emissionen bereits deutlich gesenkt werden - aber es bleibt noch viel zu tun, um das Ziel einer Halbierung bis 2030 gegenüber 1990 zu erreichen.

Neben dem bestehenden Emissionshandelssystem gibt es in Deutschland eine Bepreisung für klimaschädliches CO2. In Kombination mit Fördermaßnahmen und gesetzlichen Vorgaben für mehr Innovationen und Investitionen sollen die CO2-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Für den Wärmesektor bedeutet das zum Beispiel, dass ab Januar 2021 für jede Tonne CO2, die ausgestoßen wird, 25 Euro zusätzlich gezahlt werden müssen.

Bis 2025 wird dieser Preis auf 55 Euro steigen. Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung verteuert die Gebäudeheizung und schafft Anreize für klimafreundliche Technologien. Unternehmen, die frühzeitig in Effizienz investieren, können die Kosten, die seit 2021 anfallen, komplett vermeiden.

Standards unterstützen bei der Umsetzung

Vollständige Klimaneutralisierung im Unternehmen bedeutet, dass Prozesse, Produkte und Dienstleistungen das CO2 in der Atmosphäre nicht weiter erhöhen.
Bei allem Aufwand ist auch klar: Produzierende Unternehmen können CO2-Emissionen nicht vollständig vermeiden. Sie können aber Kompensationsmaßnahmen für diese Emissionen durchführen. Das Greenhouse Gas Protocol bietet einen internationalen Standard für die Kategorisierung von direkten und indirekten Emissionsquellen. Diese werden je nach ihrer Herkunft in die Bereiche 1-3 unterteilt.
Scope 1 umfasst diejenigen Emissionen, die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe in eigenen Anlagen entstehen. Scope 2 sind Emissionen, die durch eingekaufte Energieformen, wie bspw. Strom, verursacht werden. Scope 3 beschreibt indirekte Emissionen, die durch die produzierten Güter oder die angebotenen Dienstleistungen entstehen. Sind die Emissionsquellen identifiziert, sollten sich Unternehmen in einem ersten Schritt auf die Optimierung der Scopes 1 und 2 konzentrieren. Scope 3 wird erst in weiteren Schritten bearbeitet.

Diese Maßnahmen können Sie mit Eco²lot bereits heute umsetzen

Moderne Energiemanagementlösungen setzen auf die Digitalisierung: Der Energieverbrauch von Standorten, Gebäuden und Maschinen wird erfasst und kontinuierlich ausgewertet. Das schafft Transparenz über alle Verbräuche und damit die Grundlage für die Ableitung der wichtigsten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Senkung der CO2-Bilanz.

In Produktionsbetrieben werden CO2-Emissionen vor allem durch die Bereitstellung von Prozesswärme oder -kälte, mechanischer Energie, Wärme oder auch Beleuchtung verursacht. Um diese energiebedingten Emissionen nachhaltig zu reduzieren, sollten Unternehmen auf effiziente Technologien und dezentrale Erzeugungsmodelle setzen. Generell lässt sich oft deutlich mehr Energie und damit Emissionen einsparen, als man denkt. Das fängt bei der Beleuchtung an und geht über die bedarfsgerechte Regelung der Lüftungsanlagen, Wärmerückgewinnungskonzepte und das Stillstandsmanagement in der Produktion. Welche Maßnahmen besonders sinnvoll sind, um die Energieeffizienz langfristig zu steigern, lässt sich am besten individuell herausarbeiten.

Die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes verbrauchen die meiste Energie. Das birgt ein enormes Potenzial! Viele verschiedene Projekte zeigen, dass eine hohe Verbrauchs- und dauerhafte Kostenreduzierung bereits bei kurzer Amortisationszeit möglich ist. Eine ganzheitliche Betrachtung der Ressourceneffizienz ermöglicht die Umsetzung besonders intelligenter Konzepte - und das nicht nur im Strombereich. Auch im Bereich der Wärme ist eine neutrale Position möglich.

Ein Schritt, der sich ökologisch und ökonomisch positiv auswirkt, ist der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen wie Solarenergie oder Biomasse aus nachwachsenden Rohstoffen. Denn fossile Brennstoffe sind endlich und werden immer teurer. Wer also z.B. bei der Erzeugung von Prozesswärme auf erneuerbare Energien vertraut, schützt nachhaltig das Klima und kann zudem von wirtschaftlichen Vorteilen profitieren.

Mit der richtigen Software Kosten und Aufwand sparen

Um die richtigen Maßnahmen für Ihr Unternehmen zu finden, müssen verschiedene branchenspezifische Faktoren berücksichtigt werden. Starten Sie direkt mit der richtigen Energiemanagement Software, um sich eine aussagekräftige Datengrundlage aufzubauen. Gemeinsam mit Ihnen decken wir Potenziale auf, entwickeln die richtige Strategie und helfen bei deren Umsetzung.