Di, 8.12.2020 5 Minuten zu lesen

Benutzerinterface für ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus mit Eco²lot

Wir zeigen Ihnen auf warum sich die Einhaltung des KfW-Effizienzhaus 40 Plus Standards für Sie lohnen wird und wie Ihnen die Energiemanagement Software Eco²lot dabei von großen Nutzen ist!

 

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) definiert die Mindestanforderungen für den Bau neuer Gebäude. Wer sein Gebäude noch fortschrittlicher und noch zukunftsorientierter bauen möchte, der kann sich an weiterführenden Standards orientieren und dabei von einer Förderung profitieren. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet bspw. mit dem Effizienzhaus 40 Plus einen besonders innovativen Standard. In diesem Beitrag wird Ihnen aufgezeigt, warum sich die Einhaltung dieses Standards für Sie lohnen wird und wie Ihnen die Energiemanagement Software Eco²lot dabei von großen Nutzen ist!

Der innovative Standard des Effizienzhauses 40 Plus liegt nicht nur in der Energieeffizienz der Gebäudedämmung, sondern auch in der Abdeckung des verbleibenden Energiebedarfs. Denn dieser sollte möglichst durch Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien gedeckt werden. Dadurch erlangen die Gebäude selbst eine zentrale Rolle in der Energieversorgung von Morgen. Da dieses Konzept die Energiewende in Deutschland insgesamt voranbringt, unterstützt die KfW diese Bauweise mit einer attraktiven Förderung, die im Programm 153 "Energieeffizient Bauen" geregelt ist.

Anforderungen

Bei gleichen Anforderungen an die Energieeffizienz, ist der entscheidende Unterschied zwischen einem Effizienzhaus 40 und einem Effizienzhaus 40 Plus ...

  • eine Anlage zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (z.B. Photovoltaik)
  • eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • ein stationäres Batteriespeichersystem
  • eine Möglichkeit zur Visualisierung der Stromerzeugung und des –verbrauchs

Für den letztgenannten Punkt benötigt jede Wohneinheit Zugriff auf ein eigenes Benutzerinterface, welches sowohl über die Stromerzeugung bezogen auf die stromerzeugende Anlage, als auch über den Stromverbrauch bezogen auf die jeweilige Wohneinheit informiert. Und genau an diesem Punkt kommt unsere Energiemanagement Software Eco²lot zum Einsatz.

Als Software as a Service visualisieren Sie mit Eco²lot den Energieverbrauch des Gebäudes oder der einzelnen Wohnung als anschauliche Grafiken. Sämtliche Ergebnisse von Zählern und Sensoren lassen sich darstellen und mit beliebigen Werten vergleichen. Und das alles nahezu in Echtzeit. Kreieren Sie außerdem Periodenvergleiche oder erstellen Sie Vergleiche abhängiger Messreihen. Veränderungen beim Energieverbrauch sind gleich viel besser zu erkennen, wenn die Darstellung grafisch erfolgt.

Eco²lot sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Es zeigt beliebige Verbrauchswerte als Kurven, Balken, Flächen oder in anderen Darstellungsformen an. Dabei kann Eco²lot einen Verbrauch in Relation zu beliebigen anderen Werten zeigen – seien es produzierte Waren, andere Verbräuche oder den Verbrauch im Vorzeitraum.

Wenn Sie sich für ein KfW-Effizienzhaus entscheiden, dann profitieren Sie doppelt! Denn Sie wählen ein besonders energiesparendes Haus und erhalten dafür staatliche Förderungen.

Als geeignetes Benutzerinterface wird beispielsweise ein fest installiertes Display oder auch eine webbasierte Softwarelösung für Smartphones akzeptiert. Weitere technische Funktionen werden darüber hinaus nicht verlangt, können aber für die Bewohner des Hauses direkt mit inkludiert werden. Dazu gehören zum Beispiel Online-, Informations- und Steuerungsfunktionen zur Strom- und Wärmeerzeugung oder auch erweiterte Energiemanagementfunktionalitäten, wie Wetterprognosen oder der gezielt energiesparende Betrieb von Haushaltsgeräten. Die Datenübertragung kann dabei kabelgebunden, drahtlos oder auch webbasiert erfolgen.

Es gibt zwei Kennzahlen, welche die energetische Qualität eines Neubaus bewerten: Der Jahresprimärbedarf und der Transmissionswärmeverlust. Der Jahresprimärbedarf umfasst die Primärenergie, die jährlich für das Heizen, das Lüften und zur Bereitung des Warmwassers benötigt wird. Der Transmissionswärmeverlust definiert die Wärmedämmqualität der Gebäudeaußenhülle.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) definiert für beide Kennzahlen Maximalwerte, die jeder Neubau nicht überschreiten darf. Bei einem Effizienzhaus nach den Richtlinien der KfW, müssen diese Anforderungen übertroffen werden. Und um wie weit diese Anforderungen übertroffen werden müssen, sagt der Zahlenwert hinter „Effizienzhaus“ aus. Entsprechend darf ein KfW-Effizienzhaus 40 einen Jahresprimärenergiebedarf von max. 40% des nach EnEV zulässigen Wertes haben. Demnach gilt: Umso kleiner die Zahl, desto niedriger ist der Energieverbrauch des Hauses und desto größer ist die Förderung der KfW.

Die Förderung der KfW variiert dabei logischerweise je nach Klasse des Effizienzhauses. Beim Effizienzhaus 40 Plus gibt es einen Tilgungszuschuss von 25% des Kreditbetrags. Der Zuschuss ist dabei auf 30.000€ limitiert, gilt aber ggf. je Wohneinheit.