Mo, 31.08.2020 1 Minuten zu lesen

Die Erfassungstechnik im Energiemanagement

Im Zuge der Erfassungstechnik messen Geräte dimensionslose Einheiten wie z.B. die Wärmeabgabe.

Die Messtechnik, im Gegensatz, befasst sich mit der Bestimmung, also der Messung physikalischer Größen wie der Länge oder der Masse. 

Die Erfassungstechnik wird eingesetzt, um Aggregate zu bewerten und dadurch Energieverläufe und Einsparpotenziale erfassen zu können. Mit Hilfe von Aussagen über die Anlagentechnik kann besser über hohe Investitionsvorhaben für entsprechende Modernisierungsmaßnahmen entschieden werden. Entsprechend benötigt es qualifiziertes Personal, die zugelassene und geprüfte Methoden einsetzten.

Weiterhin ist es Aufgabe der Mess- und Erfassungstechnik Steuer- und Regelsysteme an das Energiemanagementsystem anzubinden. Durch eine Vielfalt an Bauteilen, welche die unterschiedlichsten Einsatzbereiche und Leistungsspannen abdecken, können die anlagen- und versorgungstechnischen Aggregate optimiert werden. 

Zu den Teilgebieten der Messtechnik gehören die Entwicklung von Messsystemen und Messmethoden sowie die Erfassung, Modellierung und Reduktion von Abweichungen und unerwünschten Einflüssen beim Messvorgang. Darunter fällt außerdem die Kalibrierung und Justierung der Messgeräte. Mit der Steuerungs- und Regelungstechnik ist die Messtechnik eine Bedingung für die Automatisierungstechnik. Die zur Messtechnik gehörende Norm ist die DIN 1319. 

Bei den einzelnen Methoden der Messtechnik wird differenziert zwischen der analogen oder digitalen, der direkten oder indirekten Methode sowie der Simultanmessung. Zu den gängigsten Erfassungsbereichen zählt Durchfluss, Druck, Kraft, Entfernung, Feuchte, Füllstand, Temperatur, Drehzahl etc.