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Andreas Babel Do, 16.04.2020 2 Minuten zu lesen

Energieeinsparpotentiale bei der Heizungstechnik?

Heizungstechnik umfasst den gesamten Anlagenbau und die Versorgung mit Brennstoffen wie Öl, Gas, Holz etc.

Mit Hilfe von Heizungen wird generell in geschlossenen Räumen Wärme erzeugt. Zur Heizungstechnik gehört dabei der gesamte Anlagenbau mit der Brennstoffversorgung. Die Wärme entsteht dabei durch die Verbrennung des jeweiligen Brennstoffes, Öl, Gas, Holz etc, im Brenner selbst. 

Je nachdem welche Heizwassertemperaturen im Gebäude erforderlich sind werden, wird differenziert nach Hoch-, Nieder- und Tieftemperaturkessel sowie Brennwertkessel. 

Aufgrund von Abgasverlusten, Stillstand- und Auskühlungsverlusten treten bei Heizkessel ebenfalls Energieverluste auf. Generell kann gesagt werden, je moderner eine Anlage ist, desto geringer sind die Energieverluste. Daher rentiert sich eine Modernisierung der Anlage oft nach wenigen Jahren. 

Bezüglich des Wirkungsgrades wird differenziert zwischen dem feuerungstechnischen und dem Kesselwirkungsgrad. Ersterer wird durch den Schornsteinfeger ermittelt und beschreibt die produzierte Energie aus dem Heizwert des Brennstoffs bei Nennlast abzüglich der Verluste durch Abgase. Der Kesselwirkungsgrad hingegen ist die Energieausbeute aus dem Heizwert bei Nennlast anzüglich der Verluste durch Abgase und Auskühl- sowie Stillstandsverluste. Der Wirkungsgrad berücksichtigt lediglich die Nennlast, welche sich als volle Leistung versteht. Da eine Heizung meist nur wenige Tage im Jahr auf vollem Niveau läuft, ist der Nutzungsgrad ein weiteres wichtiges Bewertungskriterium für die Ermittlung der Energiesituation im Unternehmen. 

Ein besseres Bewertungskriterium, um auch den Brennstoffverbrauch über ein Jahr ermitteln zu können, stellt der Jahresnutzungsgrad dar. 

Bei der Heizungstechnik wird die Kesseleinheit mit dem entsprechenden Brenner und Warmwasserspeicher als Wärmeerzeuger deklariert. 

Zur Heiztechnik gehört ebenfalls die Regelungstechnik, welche den Betrieb des Heizkessels regelt. Dazu wird meist die Außentemperatur als Indikator herangezogen. Eine effektive Regelungstechnik sollte einfach zu bedienen sein, klar und verständliche Funktionen umfassen und durch Nachrüstung erweiterbar sein. Darüber hinaus ermöglichen einfach zu implementierende digitale Schnittstellen eine einfache Anbindung in die Automatisierungstechnik, die im Gebäude verwendet wird. Dieser Schritt bildet die eine kostengünstige Komponente für ein erfolgreiches Energiemanagement und Monitoring.

 

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