Fr, 12.06.2020 2 Minuten zu lesen

Wozu dient eine Energiedatenerfassung und wie ist sie aufgebaut?

Die Energiedatenerfassung ist die Erfassung und Überprüfung aller energetischen Daten in einem Unternehmen. Hierdurch können Energieziele überprüft und umgesetzte Maßnahmen auf Erfolg oder Nichterfolg bewertet werden.

Schlagworte der Energiedatenerfassung sind: 

  • Energieverbrauch überprüfen,
  • Energiebedarf prognostizieren,
  • Optimierungsmöglichkeiten identifizieren,
  • Wirkung von umgesetzten Maßnahmen kontrollieren,
  • energetische Schwerpunkte des Unternehmens erkennen,
  • Energiekosten verursachergerecht Kostenstellen zuordnen

Bei der Energiedatenerfassung und auch bei der späteren Auswertung der Daten sollten sich Unternehmen nicht auf einige wenige Medien begrenzen.

Der Aufbau der Energiedatenerfassung sollte dabei so gestalten sein, dass eine Analyse aller Medien und Stammdaten in einem System vorgenommen werden kann. Dabei ist es von nicht unerheblicher Bedeutung, dass die Energiedatenerfassung gründlich geplant wird.

Dafür bieten sich einmal mehr die Schritte des PDCA-Zyklus an. 

  • Plan    – Planung der Energiedatenerfassung
  • Do    – Umsetzung der Erfassung, Einbau der Messgeräte, Durchführung der Analysen
  • Check    – Überprüfung der Messtechnik, Wartung, Kalibrierungsintervalle etc.
  • Act    – Erweiterung, Optimierung, Verbesserung der Energiedatenerfassung

Zu Beginn der Energiedatenerfassung sollten sich die Verantwortlichen folgende Fragen stellen: 

  • Wie soll die Datenerfassunggenau strukturiert werden? 
  • In welchem Intervall sollen die Daten auf dem Server gespeichertwerden? 
  • Welche Kennzahlen sollen ausgewertetwerden? 
  • Wer wird die Energiedaten analysieren?
  • Wie werden die Energiedaten analysiert?
  • Sollen die Energiekosten verursachergerecht zugeordnet werden?

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