Mo, 21.09.2020 1 Minuten zu lesen

Was definiert eine energetische Ausgangsbasis?

Die energetische Ausgangbasis ist eine Bezugsgröße im Energiemanagement und verkörpert den Startpunkt für Energieanalysen. Zur Betrachtung der Entwicklung der Energieeffizienz dient die Ausgansbasis als Vergleichsgröße.

In der ISO 50001 werden die Unternehmen aufgefordert, eine energetische Ausgangsbasis aus den erstmals ermitteltet Daten, Fakten und Informationen zu schaffen. Dabei sollten sich die zusammengetragenen Informationen auf einen angemessenen Zeitraum beziehen. In Zukunft wird diese Ausgangsbasis als Referenzwert hergenommen, um die Entwicklung der energiebezogenen Leistung nachverfolgen zu können. 

Dabei sollte die energetische Ausgangsbasis folgenden Elemente beinhalten: 

  • Energieträger
  • Energieverbraucher
  • Energieflüsse im Unternehmen
  • Vorhandene Organisationsstrukturen
  • Unternehmensprozesse
  • Wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Schwachstellen
  • Sonstige Einflussparameter