Do, 23.07.2020 2 Minuten zu lesen

Was bedeutet eine Akkreditierung?

In der Energiebranche bedeutet Akkreditierung konkret, dass Unternehmen, die Energiemanagementsysteme in Betrieben zertifizieren, von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) in Anbetracht der Einhaltung fixer Richtlinien überwacht wird.

Da die Anforderungen an die Qualität von Dienstleistungen und Waren angesichts der Globalisierung sowie den zunehmenden Ansprüchen der Verbraucher, Unternehmen und Staaten, stetig zunehmen, sind objektive und unabhängige Kontrollen, Kalibrierungen, Prüfungen oder Zertifizierungen von großer Bedeutung. Derartige Bewertungen verifizieren die Qualität und die Sicherheit der überprüften Produkte, Verfahren, Dienstleistungen oder auch von ganzen Systemen. Dabei wird überprüft, ob diese dem technischen Mindestniveau entsprechen und, ob sie mit den Vorgaben der relevanten Normen, Richtlinien und Gesetzen konform sind. 

Dies betrifft nicht nur den Umweltschutz und die Lebensmittelindustrie, sondern ebenfalls viele andere Wirtschaftsbereiche wie das Energiemanagement.  

Die Regeln der DAkkS sind für alle Zertifizierungsorganisationen gleich und beinhalten etwa die Qualifikation von Auditoren, die Inhalte der Zertifikate, die Durchführung und Dokumentation von Audits sowie die Berechnung des Aufwands für die Auditdurchführung.  

Um die entsprechenden Zertifikate ausstellen zu können, muss die Zertifizierungsorganisation nicht zwingendermaßen akkreditiert sein. Allerdings werden diese Zertifikate normalerweise nicht als Beleg des Energiemanagementsystems für die Beantragung von finanziellen Vergünstigungen oder Fördermitteln zugelassen. Global anerkannt und akzeptiert wird nur ein Zertifikat von einer akkreditierten Organisation. 

Die akkreditierten Zertifizierungsorganisationen für die DIN EN ISO 50001 sind im Internet unter  www.dakks.de  aufgelistet.